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Scheidung mit Rumänischer Staatsbürgerin


26.10.2007 09:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Ich bin deutscher, meine Frau (keine Arbeit) kommt aus Rumänien und hat auch die rumänische Staatsbürgerschaft. Wir sind seit 2 jahren verheiratet und haben 1 Kind (jetzt 18 Monate). Ich bin leider jetzt in einer Situation wo ich leider über eine Scheidung nach denken muss. Meine Frage ist wie sieht es bei einer Scheidung aus (Unterhalt etc.). Ich habe vor der Ehe eine Eigentumswohnung finanziert auf mein Name (400,-€ Kreditkosten), läuft noch ca. 5 Jahre. Wir haben keine Gütertrennung vereinnbart bei Eheabschluss. Mein Einkommen ist ca 1400,- netto. Was müsste ich im Fall einer Scheidung bezahlen (Kind,Frau..) Passiert was mit meiner Wohnung??? Das Kind hat die Deustsche Staatsbürgerschaft, wer bekommt Sie? Danke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Anfrage gerne aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Zunächst gehe ich davon aus, dass Sie die Kreditkosten jeweils von Ihrem Nettoeinkommen abziehen müssen, so dass Ihnen insgesamt 1.000,- € verbleiben. Davon wären noch einmal 5 %, also 50 € als berufsbedingte Aufwendungen abzuziehen. Sie müssen dann hiervon noch den Unterhalt an Ihre Frau und Ihr Kind zahlen. Dies bemisst sich nach der sog. "Düsseldorfer Tabelle". Da Sie nur ein Kind haben, düften Sie nach der 2. Stufe unterhaltspflichtig sein. Dies würde bedeuten, dass Sie an Ihre Tochter 217,- € abzgl. des hälftigen Kindergeldes zahlen müssten. Da Sie jedoch unterhalb des Kontrollbetrages von 950,- € fielen, wäre eine Unterhaltsverpflichtung obsolet. Es wäre dann jedoch möglicherweise insgesamt zu klären, ob es Ihnen insgesamt zumutbar ist, eine andere Arbeitsstelle anzunehmen. Hierzu könnte Ihre Frau Sie ggf. auffordern. Darüber hinaus wäre es auch fraglich, ob sie nicht evtl. über ein Einkommen verfügt.

Bzgl. der Wohnung kann ich Ihnen als erste Informationen folgendes mitteilen: Da Sie die Zugewinngemeinschaft als ehelichen Güterstand haben, könnte es ggf. sein, dass Sie Ihrer Frau einen Ausgleich zahlen müssen. Es wird insoweit geprüft werden, wie Ihre Vermögensverhältnisse zu Beginn und zum Ende der Ehezeit aussahen. Sollten Sie in der Wohnung wohnen bleiben, so werden Sie sich ggf. einen Wohnvorteil anrechnen lassen müssen. Auch dies müsste alles im einzelnen geklärt werden.

Bzgl. des Sorgerechts für Ihre Tochter sollten Sie versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden. In der Regel liegt eine stärkere Bindung des Kindes zur Mutter vor, zumal Sie ja auch berufstätig sind und sie wohl die Erziehung übernommen haben dürfte. Da käme auch das Problem des Zeitfaktors hinzu, der wohl eindeutig für Ihre Frau sprechen dürfte. In jedem Fall wäre Ihnen jedoch wohl ein großzügiges Besuchs- und Umgangsrecht einzuräumen.

Sie sehen, dass es eine Menge an Klärungsbedarf gibt. In einem Scheidungsverfahren gilt darüber hinaus der Anwaltszwang. Sofern Sie die Kosten nicht selbst aufbringen können und keine Rechtsschutzversicherung haben, dürften Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe haben.

In jedem Falle sollten Sie sich umgehend an einen Anwalt wenden und die Angelegenheit mit ihm besprechen. An dieser Stelle kann von meiner Seite aus lediglich eine erste Orientierung gegeben werden, da mir insoweit die Detailkenntnisse fehlen.

Gleichwohl stehe ich selbstverständlich bei einer Nachfrage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
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