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Scheidung- gemeinsames Haus wurde nicht verhandelt. Geht das noch im Nachhinein?

16.08.2012 10:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,

folgende Situation:

Die Eheleute besitzen ein gemeisamen, schuldenfreies Haus und sind beide je zur Hälfte im Grundbuch eingetragen.

Es kommt zur Scheidung und ein Ehepartner zieht aus dem gemeisamen Haus aus.

In der Scheidungsverhandlung erwähnen beide Ehepartner das gemeinsame Haus nicht und einigen sich in allen Punkten untereinander ( z.B Kindesunterhalt usw. ) um Kosten zu sparen ( online-Scheidung).
Auf den Versorgungsausgleich wurde wechselseitig verzichtet, da beide Eheleute ca. gleich viel verdient haben und die Ehe nur kurz war.

Kann der Ehepartner der ausgezogen ist auch im Nachhinein jederzeit noch seinen Teil aus dem Haus verlangen oder hätte er das im Zuge der Scheidung machen müssen?
Oder hat das gar nichts mit der Scheidung zu tun?
Müssen irgendwelche Fristen eingehalten werden, wenn er seinen Teil aus dem Haus erhalten möchte?

Er steht immer noch im Grundbuch.

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

Hallo,

üblicherweise erfolgt eine Auseinandersetzung über ein Haus im Zuge der Scheidung. Es steht dem aber nichts entgegen, das ganze erst nach der Scheidung zu regeln, wenn beide Ehepartner damit einverstanden sind. Fristen gibt es hierbei nicht zu beachten.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen hierfür jederzeit gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bertram

Nachfrage vom Fragesteller 16.08.2012 | 12:47

Hallo,

Sie schreiben:
üblicherweise erfolgt eine Auseinandersetzung über ein Haus im Zuge der Scheidung. Es steht dem aber nichts entgegen, das ganze erst nach der Scheidung zu regeln, wenn beide Ehepartner damit einverstanden sind. Fristen gibt es hierbei nicht zu beachten.

Und was ist wenn der im Haus lebende nicht damit einverstanden ist? Das geht aus Ihrer Antwort nicht hervor.

Ist dann eine Verhandlung nicht möglich?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.08.2012 | 13:32

Sehr geehrter Fragesteller,

aus Ihrer ersten Anfrage ging nicht hervor, daß einer der im Haus lebende Ehepartner nicht mit einer Auseinandersetzung einverstanden ist. Ich hatte Sie so verstanden, als hätten Sie das Haus aus Kostengründen aus der Scheidung herausgehalten und würden eine Auseinanderstzung hierüber unter sich nach der Scheidung einvernehmlich regeln.

Das Scheidungsverfahren ist abgeschlossen und läßt sich bezüglich des Hauses nicht wieder aufnehmen. Auch aus Ihrer Nachfrage ist nicht ersichtlich, womit der im Haus lebende Ehepartner nicht einverstanden ist. Es geht darauf nicht klar hervor, ob Sie keine Einigung untereinander erzielen können, wer in dem Haus bleibt oder ob einer von Ihnen nicht mit dem Verkauf des Hauses einverstanden ist.

Grundsätzlich haben beide Eigentümer das Recht, in dem Haus zu wohnen. Sollte sich keine Einigung erzielen lassen, wer in dem Haus bleibt, bliebe noch die Möglichkeit, es zu verkaufen und den Erlös untereinader aufzuteilen.
Sollte der im Haus lebende Ehepartner nicht mit einem Verkauf des Hauses einverstanden sein, können Sie als Miteigantümer verlangen, daß er Ihnen den hälftigen Anteil des Hauses auszahlt.
Ich hoffe, Ihnen damit Ihre Fragen hinreichend beantwortet zu haben und darf Sie gleichzeitig daran erinnern, daß dieses Portal nur einer Erstberatung dient, also einer ersten Einschätzugn der Sach- und Rechtslage. Sollten Sie eine ausführlichere Beratung wünschen, würde ich Ihnen raten, einen Anwalt vor Ort aufzusuchen, dem Sie sämtliche Details der Angelegenheit mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bertram

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