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Scheidung Zugewinnausgleich


| 08.01.2018 10:09 |
Preis: 60,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Zur Berechnung des Zugewinns.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe 2017 die Scheidung eingereicht, bin aber mit der Arbeit und Aussagen meiner Anwältin überhaupt nicht einverstanden.
Wir haben keinen Ehevertrag und keine Kinder, es geht nur um die Aufteilung des Zugewinnausgleichs.
Ich habe meinen Mann 2010 geheiratet, da gehörte mir noch mein Einfamilienhaus. Wert 130000 Euro. 2012 habe ich es ihm überschrieben auf Grund beruflicher Situationen. Während unserer Ehe hat mein Mann ca. 50000 Euro von seinen Eltern geschenkt bekommen, was ich bis heute nicht wusste.

Nach unserer Trennung 2016 hat mein Mann das Haus für 130000 Euro verkauft und nach Abzug der Schulden noch 51000 Euro Gewinn gemacht.

Heisst für mich er hat von seinen Eltern 50000 Euro bekommen und vom Hausverkauf auch noch 51000 Euro. Laut seiner Rechnung darf er seinen "Einsatz" von seinen Eltern vom Hausgewinn abziehen und somit sind wir quitt.

Es kann doch nicht sein, das ich hier aus der Scheidung mit Null rausgehe. Ich brauch dringend Hilfe, ob mir wirklich absolut nichts zusteht. Die Scheidung ist noch nicht vollzogen.
Zum Anfang unserer Ehe war es mein Haus und er besaß nichts, nun geht er laut seinem Anwalt als reicher Mann raus?

Ich bitte um Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Jana Zimmermann
08.01.2018 | 10:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
In der Tat ist Vermögen, das en Ehegatte nach Eintritt des Güterstandes durch Schenkung erworben hat, nach § 1374 Abs. 2 BGB dem ANFANGSVERMÖGEN hinzuzurechnen.

Die Ihrem Ehemann von seinen Eltern geschenkten 50.000,-- € zählen also zu seinem Anfangsvermögen.

2.
Trotzdem stimmt die Rechnung Ihres Ehemannes nicht ganz.

Wenn ich von den mitgeteilten Zahlen ausgehe, kommme ich zu folgender Rechnung:

Endvermögen 51.000,-- €
./. Anfangsvermögen 50.000,-- €
__________
Zugewinn 1.000,-- €

Ausgleichsanspruch 1/2 500,-- €

Ich bedauere, dass ich Ihnen keine günstigere Nachricht geben kann,


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.01.2018
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