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Scheidung: Was passiert mit dem gemeinsamen Haus?

06.02.2013 09:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann und ich, beide Mitte 50, wollen einen Erb- und Ehevertrag machen, haben vor drei Jahren gemeinsam ein Haus gebaut.
Wir wollen auch vertraglich festlegen, was bei einer Scheidung mit dem Haus passiert.
Mein Mann würde bei einer eventuellen Scheidung das Haus behalten - den Kredit zahlen wir beide - und mich auszahlen aber da ist das Problem. Wie wird das geregelt?
Nach welchen Kriterien wird verfahren?
Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Elisabeth

06.02.2013 | 10:04

Antwort

von


(2404)
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26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
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Sehr geehrte Ratsuchende,

für die von Ihnen angedachte Regelung besteht völlige Vertragsfreiheit. Nur bei Verletzung gesetzlicher Verbote ist in der Regel diese Vertragsfreiheit eingeschränkt.

Bei der von Ihnen angedachten sinnvollen Lösung sollte folgendes beachtet werden:

Da offenbar Verbindlichkeiten gegenüber einer Bank bestehen und beide Ehepartner als Darlehensnehmer im Vertrag genannt sind, regelt ein Ehevertrag nur das Verhältnis der Eheleute untereinander. Die Bank kann sich dann – trotz Ehevertrag – an beide Darlehensnehmer halten.

Dieses können Sie auch nicht anders regeln. Nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Bank ist dieses in der Form möglich, dass die Bank Sie dann aus der Haftung entlässt.

Also ist es im Vertrag so zu regeln, dass Ihr Ehemann Sie von Verbindlichkeiten der Bank ausdrücklich freistellt. Die Bank kann sich dann zwar trotzdem noch an Sie halten, Sie hätten dann aber den direkten Anspruch gegen den Ehemann.

Darüberhinaus ist im vertrag zu regeln, dass Sie Ihren hälftigen Miteigentumsanteil des im Grundbuch aufgeführten Hauses auf den Ehemann übertragen, zahlbar gegen Summe X UND DIE FREISTELLUNG GEGENÜBER DER BANK.

Die Summe X ist dabei ebenfalls frei aushandelbar. In der Regel wird es so gehandhabt, dass der Wert des Hauses abzüglich der Restverbindlichkeiten ermittelt wird. Diese Summe wird dann halbiert und das wäre dann X

Da Sie einen Notar benötigen, sollten Sie dort einen Termin vereinbaren. Dort kann der Vertrag dann im Einzelnen aufgesetzt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


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