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Scheidung Versorgungsausgleich Pension


08.12.2017 23:27 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden


Mein neuer Partner ist seit 37 Jahren verheiratet und geht 2020 in Pension. Er ist Beamter, seine Frau arbeitet nur auf 450€ Basis. Sie hat Angst vor einer Scheidung weil sie meint, dass sie keinen Anspruch auf ihren Teil seiner Pension hat, solange sie selbst nicht in Rente ist, was erst ein paar Jahre später der Fall wäre. Er möchte sich gern scheiden lassen, seine Frau aber für diese Jahre gut versorgt wissen. Wie ist die Rechtslage? Wann hat sie Anspruch auf seine Pension?
09.12.2017 | 00:53

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Die Sorge Ihres Partners ist unbegründet. Im Falle einer Scheidung wird seine Ehefrau im Wege der externen Teilung "Ihren" Teil seiner Pension gutgeschrieben bekommen. Sobald Sie dann in Rente geht, wird sich diese Gutschrift in ihrer Rente niederschlagen.

Vereinfacht gesagt: Zur Berechnung der Ausgleichsansprüche wird das voraussichtliche Ruhegehalt Ihres Partners errechnet. Wenn er 2020 nach 45 Dienstjahren in Pension geht und dann ein Ruhegehalt von 3.000 € bezöge, so wären dies pro Dienstjahr 66,67 €. Bei 38 Ehejahren wären demnach 2.533,33 € während der Ehezeit erworben. Dieser Wert ist hälftig auszugleichen indem der entsprechende Kapitalwert bei einem bestehenden Rentenversorger eingezahlt wird. Ist bislang keine Rentenanwartschaft erworben, so ist eine neue zu begründen.
Wie gesagt, ist dies vereinfacht ausgedrückt. Es besteht in manchen Fällen auch die Möglichkeit den Kapitalwert auszuzahlen (dürfte bei Ihnen nicht der Fall sein). Ich würde der Noch-Ehefrau dringend eine anwaltliche Beratung empfehlen. Jedenfalls eine Versorgungslücke wird nicht eintreten.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2017 | 02:36

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Jedoch besteht ja das Problem, dass wir nicht wissen, was zwischen 2020 passiert, wenn mein Partner in Pension geht und dem Zeitpunkt, wann seine Frau in Rente geht, ein paar Jahre später. Es wird ihr gutgeschrieben , habe ich das richtig verstanden? Aber sie bekommt es erst, wenn sie in Rente geht? Dann hätte sie nämlich ein paar Jahre, die sie finanziell nicht überstehen würde.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.12.2017 | 08:18

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die Nachfrage.

Ihr Problem dürfte damit nicht im Versorgungsausgleich liegen, sondern im Unterhalt. Dann war die oben gegebene Antwort natürlich nur bedingt hilfreich. Wenn ich sie richtig verstehe, hat auch ihr Partner ein Interesse daran das Auskommen seiner Ehefrau zu sichern. Ich würde ihnen insoweit zu einer Scheidungsfolgenvereinbarung raten. Es ist natürlich ärgerlich, dass ihr Partner bereits eine geringere Pension erhält und gleichzeitig Unterhalt zahlen müsste. In aller Regel, lässt sich mit beiderseitigem Entgegenkommen hier aber eine Lösung entwickeln.
Ich schlage vor, Sie kontaktieren mich via E-Mail, dann werde ich ein paar grob skizzierte Vorschläge machen wie man dieses Problem lösen kann. Sollten Sie anschließend Interesse an einer Scheidungsfolgenvereinbarung haben, würde ich mich natürlich über eine Beauftragung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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