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Scheidung - Verfahrenskosten sparen bei Immobilie

| 14.10.2019 21:53 |
Preis: 38,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Im Scheidungsverfahren fallen verschiedene Kosten an, die aus dem Verfahrenswert berechnet werden.

Gesetzt dem Fall es gibt eine Immobilie (aktueller Wert ca. 335.000€), die während der Ehezeit erworben wurde, die einem Ehepartner gehört (Grundbucheintragung) und sich die Partner über einen Zugewinnausgleich (für Wertsteigerung ca. 50.000€ ) bzw. einer Auszahlung (ca. 40.000€, weil ein kleiner Teil des Geldes mit der die Immobilie erworben wurde während der Ehezeit erwirtschaftet wurde), einig sind.

FRAGEN:

1. Wie können bei einer einvernehmlichen Scheidung Kosten verringert/ vermieden werden für:
- Scheidungsfolgevereinbarung – Ehe bislang ohne Vertrag
(Anwalt für rechtssicheren Vertrag bzw. Notar für Beurkundung)
- Gerichtskosten
- Honorar für Anwalt – gewählt vom Partner der im Grundbuch steht
(Verfahrens-, Termin- und Einigungsgebühr)

2. Wonach richtet sich im Verfahren der Wert der Immobilie - reicht es, wenn sich die Ehepartner
über eine Wertsteigerung einig geworden sind?

VIELEN DANK FÜR IHRE GESCHÄTZTE AUSKUNFT!


Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn die Parteien sich einig sind, ist die kostengünstigste Variante die Scheidungsfolgenvereinbarung mit notarieller Beurkundung.

In dieser Variante fallen nur die Kosten des Notars an. Diese Variante ist allerdings nicht empfehlenswert da der Notar keine Beratung durchführt. Wenigstens ein Anwalt sollte die Scheidungsfolgenvereinbarung begleiten. Die dabei entstehenden Kosten werden durch den Wert der Immobilie zwar höher ausfallen, allerdings wird der juristische Laie anderenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit wichtige regelungsbedürftige Punkte vergessen.

Gerichtskosten fallen für die Protokollierung einer Scheidungsfolgenvereinbarung nicht an. Nachteil der gerichtlichen Protokollierung ist zum einen die zeitliche Komponente. Alle Fragen der Trennung (Unterhalt, Umgang) können nicht wirksam erfasst werden. Außerdem würden bei Anwesenheit eines zweiten Anwalts (zu dem ich dringend raten würde) die anwaltlichen Gebühren doppelt entstehen.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten Rückfragen bestehen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2019 | 17:55

Sehr geehrter Rechtsanwalt Krueckemeyer,
vielen Dank für Iden ersten Teil der Antwort - bitte zur Vervollständigung meiner Anfrage um Bezugnahme zur gestellten Frage:
"2. Wonach richtet sich im Verfahren der Wert der Immobilie - reicht es, wenn sich die Ehepartner über eine Wertsteigerung einig geworden sind?"
Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2019 | 21:27

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die Rückfrage. Die Antwort ist mir tatsächlich im Oder des Gefechts "durchgerutscht". Ich bitte dies zu entschuldigen. Sollten weitere Rückfragen (oder eben überhaupt Rückfragen) bestehen, kontaktieren Sie mich bitte bis E-Mail.

Der Wert des Hauses ist unproblematisch wenn die Parteien sich einig sind. Nur wenn Streit über den Wert aufkommt gibt es verschiedene Methoden (und verschiedene Ergebnisse) um den Wert zu bestimmen.
Es ist allerdings nicht ratsam sich auf einen "falschen" Wert zu einigen um Notar- oder Anwaltskosten zu sparen. Diese stehen in keinem Verhältnis zum Verlust wenn sich ein Partei im Nachhinein nicht mehr an die (heimlich) getroffene Abrede erinnern kann.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.10.2019 | 21:55

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