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Scheidung / Trennung

13.06.2021 21:33 |
Preis: 65,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


23:25

Guten Tag

Folgende Situation:
Ich bin mit meiner Frau seit 2013 verheiratet. Sie hat zwei Kinder (16 + 19 Jahre) mit in die Ehe gebracht. Der Ex-Mann zahlt aus seinen Verpflichtungen der Scheidung Unterhalt.

Meine Frau hat bevor wir zusammen kamen und während unserer gemeinsamen Zeit durchgängig als verbeamtete Lehrerin gearbeitet.

Mit meiner Frau und den Kindern wohne ich in einem Haus das uns gehört. Hälftig sind wir beide ins Grundbuch eingetragen. Sie hat das Haus damals mit dem Ex-Mann gekauft. Als ich 2012 eingezogen bin habe ich kein Kapital eingebracht. Sie hat mich mit ins Grundbuch aufgenommen.

Wenn ich mich von meiner Frau trenne, möchte ich in die Schweiz ziehen, da ich dort bereits seit vielen Jahren arbeite.

Hier meine Fragen:
Stellt es im Trennungsjahr / Scheidungsverfahren ein Problem dar, wenn ich in der Schweiz lebe?

Mit welchen „Kostenposten" muss ich im Fall der Scheidung rechnen? Selbstverständlich komme ich meinen Verpflichtungen zur Zahlung des Kredits für das Haus so lange nach, bis eine Einigung im Zuge der Scheidung gefunden wurde.
Ansprüche an das Haus stelle ich keine, da ich auch kein Kapital eingebracht habe. Nennenswerte Geldbeträge habe ich nicht in das Haus investiert.

Muss ich mit Zahlungen an meine Frau nach der Scheidung rechnen? Scheidungsfolgevereinbarung usw.

Herzlichen Dank und freundliche Grüsse

13.06.2021 | 22:04

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Es gibt drei wesentliche Regelungsbereiche, die bei der Scheidung abzuarbeiten sind: Den Versorgungsausgleich führt das Gericht im Scheidungsverfahren automatisch durch. Dabei werden die während der Ehe eingezahlten Rentenanwartschaften hälftig ausgeglichen. Der zweite Aspekt ist die Vermögensauseinandersetzung. Dazu gehört neben der Auseinandersetzung über die Immobilie auch der sonstige Zugewinn. Das macht das Gericht nicht ohne Auftrag, hier können Sie sich also auch außergerichtlich einigen.

Schließlich gibt es für die Zeit bis zur Scheidung und auch für die Zeit danach (zeitliche befristet) im Regelfall einen Unterhaltsanspruch desjenigen, der weniger verdient. Auch hier können Sie sich einigen.

Für Zugewinn und Unterhalt ist eine notarielle Vereinbarung erforderlich, wenn die Reglung vor Rechtskraft der Scheidung bereits geschlossen wird. Nach rechtskräftiger Scheidung genügt auch eine private Vereinbarung.

Sie sollten sich anwaltlich beraten lassen, um hier Ihre Rechte, aber ggf. auch Ihre Verpflichtungen im Detail abschätzen zu können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Rückfrage vom Fragesteller 13.06.2021 | 22:19

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Und was ist mit dem Aspekt, das ich nach der Trennung in die Schweiz ziehen möchte?
Spielt das irgendeine Rolle?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.06.2021 | 23:25

Sehr geehrter Fragesteller,

der Umzug in die Schweiz wird sich vor allem beim Unterhalt auswirken, weil üblicherweise in der Schweiz die Gehälter deutlich höher sind als in Deutschland, andererseits aber auch die Lebenshaltungskosten deutlich erhöht sind.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

ANTWORT VON

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