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Scheidung Schwerbehinderung

02.03.2016 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt

Guten Tag,
ich bin 41 Jahre alt und seid 1996 verheiratet. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, der bereits 18 Jahre alt ist.
1998 erkrankte ich an Morbus Hodgkin, hatte mehrere Bestrahlungen, Op´s und eine Chemotherapie Aufgrund von seltenen Nebenwirkungen bin ich seid dem immer auf einen Rollstuhl angewiesen, weil ich kein Gleichgewicht mehr habe, ich bin zu 100% schwerstbehindert. Noch während der Therapien haben meine Eltern mich und meinen Sohn bei sich aufgenommen. Eine Scheidung kam für mich eigentlich nie in Frage, aber in den letzten Jahren hat er sich mir gegenüber sehr distanziert verhalten. Jetzt habe ich erfahren, daß er bereits schon seit längerem eine Lebensgefährtin hat und mit ihr zusammen lebt.
Ich fühle mich und mein Gutmütigkeit total ausgenutzt und mich extrem betrogen. Nicht zuletzt weil er unseren gemeinsamen Sohn mit materialen Dingen zu sich ziehen versucht.
Er `betreibt´eine Firma, die aber nicht auf seinem Namen läuft. Wieviel er offiziell verdient kann ich Ihnen nicht sagen, da ich keine genauen Daten oder Fakten habe. Können Sie mir helfen? MfG mrm

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für einen Scheidungsantrag wird das Trennungsjahr vorausgesetzt, wobei auch eine häusliche Trennung in den vier Wänden ausreichend ist. Nach Ihren Schilderungen hat bei Ihnen zumindest eine räumliche Trennung stattgefunden, wobei nicht ganz klar hervorgeht, ob trotz der häuslichen Trennung die Ehe aufrechterhalten wurde. Um eine zügige Scheidung zu erreichen, kann bereits nach ca. 10 Monaten Trennung der Scheidungsantrag eingereicht werden.

Bis zur Rechtskraft der Scheidung steht Ihnen ein Trennungsunterhalt zu. Bemessungsgrundlage für den Trennungsunterhalt ist das eheprägende Einkommen. Bei Selbständigen ist das Durchschnittseinkommen der letzten drei Jahre zur Berechnung zugrunde zu legen. Grob gesagt, steht dem „schwächeren" Verdienenden 3/7 der Differenz zwischen den jeweiligen Einkünften zu. Dies erfordert mehr Detailwissen und es ist eine genaue Berechnung zur Höhe des Trennungsunterhaltes erforderlich.

Sie sollten auf jeden Fall per Einschreiben! Ihren Mann zur Auskunft seiner Einkommensverhältnisse unter Fristsetzung von 14 Tagen zwecks Unterhaltsberechnung auffordern. Erst ab Auskunftsaufforderung setzen Sie Ihn in Verzug und können dann Unterhalt rückwirkend fordern.

Nach Rechtskraft der Scheidung gilt für jeden regelmäßig der Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit, das bedeutet, jeder muss seinen Unterhalt selbst regeln. Aufgrund Ihrer Behinderung kann ein nachehelicher Unterhalt in Betracht kommen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Bei Bedarf können Sie sich gerne an mein Büro wenden, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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