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Scheidung. Keine Einigung bei Haus.

| 03.02.2009 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:10

FRAU und MANN wollen sich scheiden lassen. Sie haben bisher zusammen im gemeinsamen Haus gewohnt. Das Haus ist das Elternhaus der Frau. Jedem gehört die Hälfte.
Der Mann hat gearbeitet. Frau hat 2 Kinder grossgezogen und zeitweise Minijobs ausgeübt.

Scheidung beantragt. Jeder hat einen Anwalt. Der Mann ist ausgezogen.

Über das Sorgerecht, die Teilung des „Bar-Vermögens“ und des Unterhalts ist man sich mittlerweile einig. Nicht aber über die Teilung des Haus. Angelegenheit dauert schon über ein Jahr. Es gab noch keinen einzigen Gerichtstermin weil man sich nicht einig ist.

Es gibt ein amtl. Gutachten über den Wert des Hauses. Der Mann will aber doppelt soviel.

Die Fragen werden im Namen der FRAU gestellt und dahingehen auch Rat erbeten:

Ziel ist es, dass die FRAU das (Eltern-)Haus behalten kann.

* Kann der Mann immer alles verzögern und blockieren und muss die Frau das hinnehmen ?
Alle Unterlagen mussten mehrfach angefordert werden. Dauert schon über 12 Monate und noch kein Ende in Sicht. Querstellen des Mannes beim Thema Haus trotz Gutachten.

* Frau will 2. Gutachten auf eigene Kosten beantragen. Realistischer Weise wird es das gleiche aussagen wie Gutachten Nr. 1. Was wenn der Mann immer noch nicht einlenkt ?

* Kann man nicht endlich vor Gericht gehen ? Bei 2 Gutachten sollte ein Richter die Sache doch endgültig entscheiden können, oder ?
Falls ja, ist dieses Urteil dann endgültig und bindend für beide Parteien ?
Falls nein, kann es zu einer Versteigerung des Hauses kommen wenn sich beide nicht einig werden?

Danke

03.02.2009 | 15:08

Antwort

von


(1583)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Aufhebung der Miteigentumsgemeinschaft an dem Haus hat nur bedingt mit dem Scheidungsverfahren zu tun. Vor allem ist das Scheidungsverfahren nicht abhängig von der Regelung der Eigentumsverhältnisse am haus. Soviel zunächst vorweg.

Sofern eine Einigung zwischen zwei Miteigentümern nicht zu erzielen ist, bleibt letztlich nur der Weg der Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, vgl §§ 751 und 753 BGB .
Einen Anspruch darauf, dass ihr der Miteigentumsanteil des Mannes zu einem bestimmten Preis übertragen wird, hat die Frau nicht, so dass die Frage nach einem klageweisen Vorgehen sich gar nicht stellt.

Hintergrund des Konfliktes dürfte sein, dass die Frau das Haus unter allen Umständen behalten möchte, und der Mann genau aus diesem Grund Kapital schlagen will, indem er einen Anteil aus einem übersetzten Wert fordert.

Ein weiteres Gutachten dürfte bei dieser Grundhaltung des Mannes nichts bringen, sofern die beiden Parteien sich nicht zuvor dahingehend geeinigt haben, dieses neue Gutachten als verbindlich anzuerkennen.

Die Frau sollte dem Mann klarmachen, wo ihre Verhandlungsgrenze ist, und dass bei Überschreiten dieser Grenze ein Antrag auf Teilungsversteigerung gestellt werden wird. Natürlich besteht dabei das Risiko, dass das Haus tatsächlich versteigert wird und dass sie es selber nicht ersteigert.

Soweit bislang das Scheidungsverfahren wegen dieser Hausfrage blockiert worden ist, sollte überlegt werden, die Fragen des Zugewinns und des Miteigentums am Haus abzutrennen, um das übrige Verfahren zügig durchführen zu können.

Der Anwalt der Frau sollte dazu weitergehende Vorschläge unterbreiten können.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 04.02.2009 | 13:06

Hallo
danke soweit.
Ist es für die Frau eher positiv zu sehen wenn das Miteigentum abgetrennt wird und die Scheidung vollzogen wird, oder auf ZEit spielen?
Mit dem Mann wird wohl keine Einigung möglich sein ohne dass die Frau einem überhöhten Preis zustimmt.

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.02.2009 | 14:10

Ja, ich sehe darin Vorteile für die Frau, da zum einen die beiden Sachen nicht unnötig miteinander verquickt werden und da dem Mann natürlich ein Druckmittel, die Verzögerung des Scheidungsverfahrens, genommen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 05.02.2009 | 10:17

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