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Scheidung Hauskauf

| 23.10.2018 00:33 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe ein Problem meine Frau ist vor einigen Tagen ausgezogen bzw. zurück zur Ihre Eltern gegangen. Und wir wollen uns scheiden lassen !
Wir wohnen seit unser Ehe bei mein Vater zur Miete und zahlen 750€ miete an mein Vater !
Jetzt möchte mein Vater das Haus an mich verkaufen ! Aktuelle Verkehrwert laut der Bank liegt bei 230000€ und mein Vater wird es für 140000€ an mich verkaufen. Ich werde 170000€ Darlehen aufnehmen inkl. modernisierung und werde monatlich 750€ Rate bezahlen ! Darlehensnehmer bin nur ich und werde auch alleine im Grundbuch stehen !

1. Frage : Ist es klug das Haus während Trennungsjahr zu erwerben wegen Zugewinnausgleich obwohl es mit 170000 € Darlehen belastet sein wird, bzw. besteht da überhaupt Zugewinnausgleich falls ja wie hoch ? ( Anfangsvermögen beide 0€ )

Zudem läuft seit 1 Jahr ein Privatkedit ursprüngliche Höhe 24000€ und wird monatlich mit 370€ getilgt. ich Habe es alleine aufgenommen !
Wir haben 1 Kind ( 1 Jahr alt ) ab Januar 2 Kinder ( sind ist schwanger )
Ich verdiene ca. 2700€ Netto und Meine Frau verdient nichts !
Ich habe noch zur Arbeit täglich hin und zurück 144km zu pendeln und brauche im monat 400€ benzinkosten !

2. Frage : Wie hoch wäre meine Unterhaltsverpflichtung unter berücksichtigung von Privatkreditrate sowie erhöhte Fahrkosten zur Arbeit und evt. Immobiliendarlehensrate ?

Über eine verständliche Berechnung bzw. Antwort würde ich mich freuen !

Mit freundlichen Grüßen


23.10.2018 | 04:58

Antwort

von


(193)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

1. Wenn Sie das Haus erwerben, fällt es in den Zugewinnausgleich. Bei einem Wert von 230.000€ und einem Darlehen von 170.000€ steigt ihr Vermögen rechnerisch um 60.000€. Diese wären dann hälftig auszugleichen. Etwas anderes kann gelten wenn Ihr Vater das Haus im Wege der vorweggenommenen Erbfolge überträgt oder eine gemischte Schenkung vornimmt. In diesem Fall würden Sie dann eine Leibrente zahlen. Die Wertermittlung würde dann auf der statistischen Lebenserwartung Ihres Vaters beruhen. Die sicherste Variante wäre es, mit dem Erwerb bis nach der Scheidung zu warten.

2. Zunächst ist Ihr Einkommen zu bereinigen. Als Fahrtkosten können nur 150€ anerkannt werden. Außerdem sind zusätzliche Rentenvorsorge und freiwillige Krankenversicherung (beispielsweise Zahnzusatzversicherung) abzuziehen. Die Kreditkosten sowie die Tilgungsrate für das Haus finden im Ergebnis keine Berücksichtigung. (Bei der Immobilie ist ein Wohnvorteil zuzurechnen, sodass Sie hier bestenfalls wertneutral dastehen. Als Grundlage für die Unterhaltsberechnung gehe ich daher von einem Einkommen von 2.300€ aus.
Je Kind sind dann 383€ Unterhalt zu zahlen. Es verbleiben somit 1534€. Während der Trennungszeit erhält Ihre Frau 3/7 des verbliebenen Einkommens. Dies wären 658€. Hier kommt dann der Selbstbehalt zum Tragen. Gegenüber Ehegatten liegt der Selbstbehalt bei 1200€. Ihre Frau erhielten somit 334€ Trennungsunterhalt. Insgesamt würden Sie also 1.100€ Unterhalt zahlen müssen.

Ich rate Ihnen eine Unterhaltsberechnung vornehmen zu lassen bei dem Sie in Einblick in Ihre konkreten Einkommensverhältnisse geben. Nur so kann eine exakte Berechnung erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 23.10.2018 | 05:40

Zuerst möchte ich mich für die ausführliche Information bedanken !!
Wie ist mit dem Privatkredit ? Letzendlich wurde damit ein Familienauto gekauft und der rest gemeinsam konsumiert ? Die Rate von 370€ die auch schon fast ein Jahr lange bezahle wird nicht mitberücksichtigt bei der Unterhalt ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.10.2018 | 06:18

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Richtig, Verbindlichkeiten die während der Ehe aufgenommen wurden, finden bei der Unterhaltsberechnung keine Berücksichtigung.

Bei weiteren Rückfragen oder wenn Sie anwaltliche Unterstützung benötigen können Sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.10.2018 | 09:37

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