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Scheidung - Frage zu den Gebühren

27.05.2016 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall:

Einkommen Mann 0 € / Einkommen Frau 0 € / Vermögen 400.000 €

Zusätzlich strittig Mietvertrag (von beiden unterzeichnet), Monatsmiete 1.100 €.

Wie hoch sind die Gebühren bei einer Scheidung für eine Partei?
Können Sie bitte die Verfahrensgebühr und Terminsgebühr jeweils einzeln ausgeweisen und zusätzlich die gesamten Gebühren angeben.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Final können die Kosten des Scheidungsverfahrens mit Ihren Angaben nicht ermittelt werden, da hierzu Kenntnis darüber notwendig ist, worum exakt gestritten wird.

Die Kosten des reinen Scheidungsverfahrens werden mangels laufender monatlicher Einkünfte vermutlichauf den Auffangstreitwert von 5.000,00 EUR taxiert werden, da Vermögen vorhanden ist.

Insofern fallen also für die Scheidung allein 393,90 EUR Verfahrensgebühr und 363,60 EUR Terminsgebühr zzgl der Post- und Auslagenpauschale von 20,00 EUR an.

Diese Beträge sind stets ohne Umsatzsteuer berechnet, hier fallen final noch einmal 147,73 EUR an. Dies wären die Rechtsanwaltskosten. An Gerichtskosten würden 438,00 EUR anfallen, diese würden ggf. geteilt.

Da im Scheidungsverfahren die Konzentrationsmaxime gilt, werden grundsätzlich die weiteren Fragen gemeinsam verhandelt. Hierdurch erhöht sich der Streitwert.
Nun müsste ich wissen, inwiefern das Vermögen in den Streit einbezogen wird, in welcher Höhe wird ein Zugewinnausgleich geltend gemacht? Welcher Art genau ist der Streit bezüglich des Mietvertrages?
Wenn Sie diese Frage beantworten im Rahmen der Nachfragefunktion, ermittle ich gerne die anfallenden Kosten und Gebühren. Die bisherigen pauschalen Angaben können nicht sinnvoll für einen Streitwert herangezogen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 27.05.2016 | 14:43

Vielen Dank für Ihre Antwort bisher.

Bei dem Vermögen ist es so, dass es in voller Höhe beim Zugewinnausgleich zu berücksichtigen ist, d.h. 400.000 €. Berücksichtigen Sie bitte die vollen 400.000 € beim Streitwert, d.h. eine Seite hat 0 €, die andere 400.000 €.

Bei dem Mietvertrag ist es so, dass eine Seite gekündigt hat und die andere Seite zur Kündigung aufgefordert hat. Hier wird voraussichtlich ein Aufhebungsvertrag des Mietvertrages mit dem Vermieter ausgehandelt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.05.2016 | 14:51

Wenn das gesamte Vermögen bei 400.000,00 EUR festgesetzt ist, entsteht die Zugewinnforderung in Höhe von 50%, also wären lediglich 200.000,00 EUR zu berücksichtigen. Wird auch noch der Mietvertrag einbezogen, so gelten in der Regel die Mieten eines Zeitraumes von 3 Jahren als Streitwert, also 39.600,00 EUR. Hinzu käme dann noch die Scheidung selber mit den 5.000,00 EUR.
Das ergibt einen Gesamtstreitwert von 244.6000 EUR.

Hieraus entsteht eine Verfahrensgebühr von 2.928,90 EUR, eine Terminsgebühr von 2.703,60 EUR und die Auslagenpauschale, wieder in Höhe von 20,00 EUR. Die Umsatzsteuer beträgt 1.073,97 EUR.

Insgesamt also 6.726,47 EUR an Rechtsanwaltskosten je Partei. Die Gerichtskosten belaufen sich auf insgesamt 4.208,00 EUR.

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