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Scheidung Eigenheim ohne Ehevertrag

| 21.03.2016 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich ( Ehemann ) befürchte das meine Frau einen neuen hat und sich trennen wird.
Wir haben vor zwei Jahren ein Haus gebaut.
Die Finanzierung setzt sich wie folgt zusammen :

1. 40.000 € gemeinsames Eigenkapital für Grundstückskauf
2. 235.000 € gemeinsames Baudarlehen
3. 80.000 € von mir aus meiner Erbschaft nachgeschossen
4. 50.000 Euro Darlehen, von mir allein unterschrieben und mit einem geerbten Haus abgesichert.

Wir haben keinen Ehevertrag, blind vor Liebe,....etc.

Im Falle eines Hausverkaufes, wenn die Bank ihre 235.000 € wieder bekommt, was passiert mit dem Rest ?
Ist es 50/50, oder habe ich, wenn ich nachweise das ich die 80.000+50.000 € selbst gezahlt habe, eine Chance diese wieder zu erhalten ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für den Fall der Trennung und der Scheidung der Ehe findet der Zugewinnausgleich statt, sofern sie nicht durch Ehevertrag Gütertrennung vereinbart haben. Sie dürfen das Haus nicht isoliert vom sonstigen Vermögen sehen. Beim Zugewinn Ausgleich wird das anfangs und Endvermögen der Ehegatten zum Zeitpunkt der Heirat und zum Zeitpunkt der Trennung beziehungsweise der Zustellung des Scheidungs Antrages verglichen.

Es kommt also auf das gesamte Vermögen, also auf alle Aktiva und Passiva an. Soweit sie etwas geerbt haben, wird dieses Vermögen beim Zugewinn als privilegiert behandelt.
Die 80.000 werden also so behandelt als hätten sie dieses Geld schon bei Heirat gehabt. Dadurch reduziert sich rechnerisch ihr zu gewinnen. Soweit sie
ein Darlehen alleine aufgenommen haben, reduziert dies entsprechend ihr Endvermögen weil diese Verbindlichkeit nur bei Ihnen als Passivposition auftaucht. Wenn sie außer dem Haus keine nennenswerten anderen Vermögenswerte haben, werden sie also über den Zugewinnausgleich beanspruchen können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht und Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 23.03.2016 | 07:49

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