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Scheidung Deutscher Türkin

| 01.11.2016 20:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:31
Ich bin gebürtiger Türke, jedoch seit 1999 besitze ich lediglich die deutsche Staatsbürgerschaft. Vor 4 Jahren habe ich in der Türkei eine Türkin geheiratet. Sie war 4 Monate in Deutschland und ist dann wieder in die Türkei zurück, da ich die Beziehung nicht aufrecht erhalten wollte. Nun hat sie die Scheidung eingreicht und verlangt als moralische Widergutmachung Geld, als Einmalzahlung und monatlichen Unterhalt. Ist dies rechtens und durchzusetzen? Nach welchem Recht wird hier entschieden? Deutsches oder türkisches Recht? Und besteht die Möglichkeit, dass ich ebenfalls die Scheidung hier in Deutschland einreiche?
01.11.2016 | 22:18

Antwort

von


(674)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können leider keinen eigenen Antrag in Deutschland stellen, wenn Ihre Frau den Antrag bereits in der Türkei eingereicht hat. Hier gilt leider der Grundsatz, dass das zuerst rechtshängige Verfahren gilt. IN der Türkei reicht bereits die Einreichung der Klage aus.

Bitte wenden Sie sich daher zur rechtzeitigen Verteidigung an einen Kollegen in der Türkei, da das Scheidungsverfahren dort erfolgt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 02.11.2016 | 13:21

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ist es denn aber möglich, gegen das Urteil dann in Deutschland in Widerspruch zu gehen? Oder muss das dann auch in der Türkei erfolgen?
Vielen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.11.2016 | 14:31

Das gesamte Verfahren läuft in der Türkei. Sie müssen das Urteil noch in Deutschland anerkennen lassen, da die Scheidung nicht automatisch gilt. Sie können jedoch ggf. ein Abänderungsverfahren nach Rechtskraft der Scheidung machen gegen Folgesachen, da dann nicht mehr der Gerichtsstand der Scheidung gilt. Hier müsste dann ggf. neu die Zuständigkeit geprüft werden. Sie sollten sich auf alle Fälle rechtzeitig in der Türkei verteidigen.

Bewertung des Fragestellers 05.11.2016 | 08:11

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.11.2016
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