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Scheidung, Unterhalt, Anwalt

04.03.2019 22:38 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


08:51

Zusammenfassung: Scheidung

Hallo, die Scheidung meiner Frau und mir geht nun voran und soll bald beantragt werden . Jetzt geht es mir um den Kindes und Betreuungsunterhalt. Ich bin natürlich bereit den Unterhalt für meine Kinder zu zahlen der laut Tabelle fällig ist. Wir wollen uns einvernehmlich scheiden lassen. Meine Fragen sind nun folgende: Soll sich jeder von uns einen eigenen Anwalt nehmen oder wir einen gemeinsamen der Kosten wegen? Meine nächste Frage wäre was meiner noch Frau genau an Unterhalt zustehen würde? Laut meinen Berechnungen wäre das ca. 900 Eur gesamt mit Betreuungsunterhalt. Ein Sohn wird im April 3 Jahre alt und einer nächstes Jahr im Juni 3 Jahre alt. Sprich 550 Unterhalt und 450 Betreuungsunterhalt. Oder täusche ich mich da? Dies würde dann gelten bis mein ältester Sohn 3 Jahre alt ist? Danach bleibt es bei den 550 Euro Kindesunterhalt für die Beiden Jungs und meine Ex würde nichts mehr bekommen? Mein Verdienst variiert von ca. 2400-2700 Euro Netto im Monat im Durchschnitt ca. 2500. Des Weiteren habe ich bestimmt anrechenbare Aufwendungen von ca. 400 Euro im Monat. Da bin ich mir aber nicht genau sicher ( Fahrt zur Arbeit ca. 110 Km für hin und zurück pro Tag, Gewerkschaftsbeitrag 33 Euro, Autokredit 85 Eur, Privatdarlehen 33 Eur, Schwere Krankheiten Vorsorge als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung und weitere Versicherungen) Was wäre anrechenbar? Ich habe auch eine Tochter für diese ich jeden Monat ca. 100 Euro bezahle, was auch mit der Kindesmutter so abgesprochen ist. Ist dies auch anrechenbar oder wird das als voller Unterhalt angerechnet?

Hintergrund ist dazu der das meine noch Ehefrau mir ein Angebot gemacht hat und ich mir nicht sicher bin was ich machen soll.

Sie sagte sie möchte für sich und die 2 Jungs bis beide 3 Jahre alt sind ca. 1100 Euro im Monat von mir als Unterhalt. Wenn beide 3 Jahre alt sind und sie Halbtags arbeitet verdienst schätzungsweise (ca. 800 Euro dann) Würden wir beide unser Gehalt in ein Topf werfen und durch 2 Teilen. Sie meinte das wäre dann fair. Im Gegenzug wäre sie bereit das wir nur einen Anwalt nehmen und somit geringe Kosten haben und wir alles immer ehrlich und fair klären und finanziell aufteilen. Sie meint das wäre der Kinder wegen so fair weil sie dann auch nur halbtags arbeiten kann und bis beide 3 sind garnicht. Ich würde dann doch die halbigen Anwaltskosten tragen oder?

Wie sehen Sie das? Ist dies fair? Ich finde dies nicht ganz fair.

Ich habe Ihr im Gegenzug Angeboten 1000 Eur im Monat zu geben bis die beiden 3 Jahre sind und dann 800 Euro im Monat. Sie hat aber abgelehnt. Was würden Sie machen, Anwalt oder annehmen?

Es geht primär darum ob wir einen Anwalt nehmen bei Annehmen Ihres Vorschlages oder nicht und 2 Anwälte und natürlich daraus resultierenden Kosten und den normalen Werdegang.

Liebe Grüße
04.03.2019 | 23:44

Antwort

von


(417)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich gibt es in Deutschland nicht die Möglichkeit, dass sich 2 Parteien 1 Anwalt nehmen. Dieser vertritt nur die Rechte der beauftragenden Partei. Der eine stellt den Scheidungsantrag, die andere Partei kann weder Anträge stellen noch Einwendungen erheben.
Sie sollten jedoch als der Unterhaltspflichtige den Antrag auf Scheidung stellen, da der Unterhalt ab Rechtkraft der Scheidung endet und Sie somit das Verfahren in der Hand haben. Je schneller Sie den Antrag einreichen, desto schneller endet auch der Unterhalt.

Ob dies Angebot fair ist, kann ohne Unterlagen und Unterhaltsberechnung nicht gesagt werden. Das müsste konkret vom Anwalt durchgerechnet werden.


Nehmen Sie das Verfahren in die Hand, lassen einmal alles durchrechnen und reichen dann die Scheidung ein.

Mehr zur Scheidung: https://www.youtube.com/watch?v=HFFAgcaSbkg&;t=8s
und zum Ablauf: https://www.youtube.com/watch?v=ruzVHtxfHqU&;list=PL_OjNg86U5nac8mvGod5JngTww6NWXeyd&index=5&t=0s

sowie zum Unterhalt https://www.youtube.com/watch?v=62jcMhqfAEk&;index=6&list=PL_OjNg86U5nac8mvGod5JngTww6NWXeyd&t=1s

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 06.03.2019 | 00:23

Was ich aber noch korrigieren muss ist das sie meinte wenn die Kinder 3 Jahre sind und sie wieder arbeitet und angenommen ca. 800 Eur verdient und 400 Kindergeld bekommt das sie dann von mir ca. 800 Euro will damit es fair ist. Somit hätte sie im Bestfall ca. 1700-2000 und ich ebenfalls bei einem Verdienst von ca. 2500-2600 Und jetzt eben bis beide nicht 3 sind möchte sie 1100 Eur von mir. Ist das nicht besser eigl? Muss ich denn wenn beide Kinder 3 sind tatsächlich noch für meine Ex zahlen? Bzw was? Ja die der Gedanke ist ein Anwalt um Kosten zu sparen. Betreuungsunterhalt ist mir bewusst bis die Kinder 3 Jahre alt sind. Aber muss ich danach für meine Exfrau etwa auch noch zahlen? Dann doch eigl nur für die Kinder oder? Denn wenn sie dann arbeitet? Sind 3 Jahre und 5 Monate verheiratet, aber eine richtige Ehe war es nie.



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.03.2019 | 08:51

Sparen kann meist hinterher teurer werden - ist so eine Erfahrung aus meiner Praxis!

Unterhalt ist bis Rechtskraft der Scheidung zu zahlen (Trennungsunterhalt) - nachehelicher Unterhalt, wenn sie Gründe vortragen kann wie z.B. ehebedingte Nachteile, weitere Betreuung der Kinder etc. Das müsste man ebenfalls prüfen.

ANTWORT VON

(417)

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