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Scheidung, Ex-Frau will in meinen Haus wohnen bleiben nach Scheidung

22.09.2013 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Situation:

Ich bin seit fast 2 Jahren von meiner Frau getrennt.
Wir haben einen 3 Jährigen Sohn und es wohnt noch ihre Tochter (16) bei uns (ich habe sie nicht adoptiert und habe kein Sorgerecht für sie)

Die Scheidung steht jetzt bald an …

Ich habe ein Haus gebaut vor unsere Hochzeit und es ist laut Grundbuch 100% meins.
Einen größeren Zugewinn gab es nicht da ich als Selbständiger eben auch mein Haus belasten musste und laufende Kredite auch jeglichen Gewinn auffressen. (die Geschäfte laufen schlecht)
Auch ist das Haus (jetzt so 30 Jahre alt) und es wurde nie irgendwas modernisiert oder groß verbessert.

Meine Frau wohnt nach der Trennung mit den Kindern alleine im Haus (ich habe ihre ständigen Beschimpfungen nicht mehr ausgehalten und bin körperlich und psychisch auch echt am Ende
und ausgezogen um zur Ruhe zu kommen)

Ich bin in mein altes Kinderzimmer gezogen und wohnen bei meiner Mutter.
Was für mich nicht schön ist da ich meiner Mutter zur Last falle und so natürlich nicht wirklich ein neues Leben aufbauen kann. Aber ich Zahle alle Rechnungen für das Haus (Strom, Wasser, und was anfällt, habe meiner EX sogar ein Auto gekauft damit sie mit unserem Sohn mobiler ist) …
Als Dank weigert sie sich auszuziehen und lehnt jede Wohnung ab die man ihr präsentiert. Sie will im Haus bleiben und macht jetzt auf gesundheitliche Problem auch der beiden Kinder und das besonders ihre Tochter bei einem Schulwechsel sehr leiden würde.

Eine Mietwohnung bekomme ich als Selbständiger (1 Mann Gärtnerei) wirklich schwer (kein regelmäßiges Einkommen) und wenn ich dann das Haus nicht vermieten kann oder nicht selber drin wohne kann bleibt mir nur das Kinderzimmer bei meiner Mutter für immer...
Was nicht OK ist! Ich bin 50 und sollte nicht gezwungen werden können, nicht in meinem Haus wohnen zu können…

Meine Frau arbeitet zwar in einem Hotel als Reinigungskraft aber es ist abzusehen, dass sie nicht Strom, Heizung oder eine Miete für das Haus dauerhaft bezahlen kann (in ihren Vorstellung zahle auch ich das alles in Zukunft und für immer)

Die Rechtsanwältin meiner Frau spielt nun die Gesundheitlichen Problem meiner Frau und die soziale Härter Karte aus... u.a. das ihre Tochter (ist ja nicht meine) die Schule wechseln müsste und der 3 Jährige die Krabbelgruppe und das ihnen das alles (= Wohnung und Umzug) nicht zumutbar ist = soziale Härte damit sie Wohnrecht behält…

Was kann ich tun?
Wie kann ich es Formulieren das ich eine Chance haben, mein Haus wieder selber bewohnen zu können nach der Scheidung?
Welche rechtlichen Mittel habe ich? (eine Antrag habe ich gestellt)
(mein Anwalt ist leider nicht gut.. er verschreibt sich ständig, vergisst viel und berät mich nicht gut… (häufig gar nicht) versäumt mich darauf aufmerksam zu machen wenn ich Anträge stellen müsste usw. )

Ich habe Angst mein Haus ganz zu verlieren (= meine Altersversorgung, den Renteneinzahlungen kann ich mir schon lange nicht mehr leisten) und meine Frau da noch viele Jahre drin wohnen zu haben und mein Leben geht den Bach runter…
Ach ja sie hat mich verlassen! Weil ich ihr nicht mehr „Reich" genug war…
weil meine Geschäfte nicht mehr so laufen wie sie es früher mal getan haben…
Ich habe immer alles bezahlt und sie nie schlecht behandelt
Was kann ich tun?

Sollte ich meine Anwalt wechseln?
Wo finde ich eine guten (der mehr Biss hat und meiner undankbaren, lügenden Frau mal Kontra bieten kann)

Ich möchte einfach nach der Scheidung mein Haus wieder haben und das sie ausgezogen ist oder zeitnah das Haus verlässt…

Ich bin gesundheitlich total fertig ..
Ich brauche dringend einen Rat wie ich jetzt auf das Schreiben reagieren soll das ihre Anwältin geschrieben hat wo man ja erkennen kann das es darum geht das sie in meinem Haus wohnen bleiben soll … wie kann ich das verhindern?

Ich habe sie nach der Trennung im Haus wohnen lassen mit der Option das sie dann Ruhe und Zeit hat sich was anderes zu suchen es war nie die Rede, dass sie da dauerhaft (und Mietfrei) drin wohnen bleiben darf. Ich habe ihr von Anfang an gesagt das ich mein Haus wiederhaben möchte...
ich wollte ihr nur die Zeit geben etwas vernünftiges zu finden... DAS habe ich nun davon!

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie im Grundbuch stehen, sind Sie alleiniger Eigentümer.

Insoweit haben Sie einen Herausgabeanspruch nach § 985 BGB gegen die jetzige Besitzerin, die Noch-Ehefrau.

Ein Recht zum Besitz hat Ihre Nochfrau nicht. Zumindest ist das aus dem Sachverhalt nicht erkennbar.

Offenbar gibt es auch keine Entscheidung zur Wohnungszuweisung. Es ist also nicht ersichtlich, wieso Ihre Herausgabeansprüche nicht durchsetzbar sein sollten.

Aber auch bei einer solchen Zuweisung wäre das keine endgültige Regelung. Ihre Nach-Ehefrau müsste das Haus dann herausgeben.

Sofern Sie mit der Arbeit des Kollegen nicht zufrieden sind (was ich schon verstehen kann), sollten Sie unbedingt den Anwalt wechseln.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 22.09.2013 | 18:24

Danke,
Aber wie ist das mit dem Härtefall?
Sie will es ja nicht besitzen, sie will nur drin wohnen bleiben... kann ich einen Auszug zum Scheidungstermin verlangen?

Wenn es so klar ist, warum hat sie den ein Wohnungsrecht/ Zuweisung (oder wie das Ding auch heißt) beantragt?
Wenn es da kein Fälle gebe, wo die Ehefrauen in den Häusern und Wohnungen wohnen bleiben dürfen (gerne mit dem Kinderargument und Gesundheitlichen Problemen die einen Umzug „unmöglich" machen ) obwohl ihnen das Haus nicht gehört und sie nie was mitgezahlt haben würde ich mir keine Sorgen machen.

(es war ja schon vor der Ehe mein Eigentum sie will es ja nicht besitzen sie will nur drin bleiben und DAVOR habe ich Angst, dass da ein Richter das „Kinderwohl" vor meinem setzt)

Ich sehe mich da nur die nächsten 4 Jahre (oder schlimmer noch bis mein nicht von mir gewollter Sohn (sie hat einfach die Verhütung abgesetzt und kein Wort gesagt) erwachsenen ist) dumm rumsitzen weil sie einfach nicht auszieht und mein Haus verkommen lässt … und ich kann sehen wo ich bleibe…

Wo sind meine Rechte?
Was soll ich auf den Antrag meiner Frau erwidern?
gegen ihre (jetzt ganz plötzlich aufgetretenen) Gesundheitlichen Probleme?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.09.2013 | 18:35

Sehr geehrter Ratsuchender,

da ich die genaue Begründung im Wohnungszuweisungsverfahren nicht kenne, kann ich natürlich auch keine verlässlichen Angaben zur Erwiderung machen.

Man wird hier dem Antrag massiv entgegengetreten müssen. Allein gesundheitliche Probleme rechtfertigen den Antrag hingegen nicht. Dieses gilt umsomehr, als die Trennung schon längere Zeit zurückliegt.

Es wird hier die Abwägung stattfinden, welchen Rechten der Vorrang gegeben wird. Da wird der Anwalt, der Sie vertritt, gefragt sein. Ganz deutlicher und entsprechender Vortrag wird erforderlich sein.

Es wird immer gerne mit Kindern, Gesundheit etc. argumentiert. ABER das allein reicht nicht. Es muss dargelegt werden, dass die Zuweisung deswegen auch unbedingt erforderlich ist.

Leider kenne ich die Schriftsätze nicht. Es sollte aber vehement gekämpft werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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