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Scheckbetrug begangen, was für eine Strafe erwartet mich?


11.12.2009 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo, ich weiss nicht wie ich anfagnen soll. ich habe mist gebaut.. ich habe mehrere schecks auf anderen namen ausgestellt und auf mein konto eingelöst. das heisst , falsche schäden angelegt und die unterschriften gefälscht. summe vllt. 10000 euro. da es einfach bescheiden geschäftlich lief.. ich weiss das ist kein grund.. nun hab ich meinen job gekündigt , weil ich es einfahc nicht kann d schlecht schlafe. eigenltich wollte ich mit dem geld aus dem januar alle schecks rückzahlen nun hat die bank verdacht geschöpft . die wollen prüfen.. was passiert nun, was kann ich tun..ich weiss das es ein grosser fehler war und ich bin dort reingerutscht und kam nicht raus. die kündigung war schon mal der ri htige schritt. die rückzahlung erfolgt im januar. habe ich eine chance das privat zu klären??

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Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte beachten Sie zunächst, dass hier lediglich eine erste Einschätzung der Rechtslage möglich ist und dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.
Durch das Herstellen von falschen Scheck und die Einlösung auf Ihr Konto haben Sie sehr wahrscheinlich die Straftatbestände des Betrugs (§ 263 StGB) sowie der Urkundenfälschung (§ 267 StGB) verwirklicht. Ein strafbefreiender Rücktritt dürfte nicht mehr möglich sein, da das Geld bereits Ihrem Konto gutgeschrieben wurde.
Den Geschädigten oder der Bank des Geschädigten steht weiterhin ein Schadensersatzanspruch auf Rückzahlung des Geldes gemäß der §§ 823 Abs. I bzw. II BGB in Verbindung mit den §§ 263 StGB, 267 StGB zu. Denn löst eine Bank einen gefälschten Scheck ein, kann dem belasteten Kontoinhaber gegen den Scheckfälscher ein Schadensersatzanspruch zustehen, der auf Herbeiführung der Kontoberichtigung, etwa mittels Zahlung an die Bank, gerichtet ist. Dies aber nur dann, wenn der Kunde die Fälschung durch schuldhafte Verletzung des Scheckvertrages
begünstigt hat.

Sonst trägt das allgemeine Fälschungsrisiko grundsätzlich die Bank (vgl. BGHZ 135, 116, 118). Diese kann den ihr entstandenen Schaden sodann gegen Sie geltend machen.

Nachdem das konkrete Verfahren wohl schon so weit fortgeschritten zu sein scheint, dass die Bank(en) die Fälschungen aufgedeckt haben und das Geld bereits gutgeschrieben wurde, dürfte es nicht mehr möglich sein, die Strafbarkeit zu beseitigen.
Im vorliegenden Verfahren würde ich einen offenen Umgang mit dem Sachverhalt empfehlen. Sowohl den beteiligten Banken als auch den Geschädigten sollten Sie den Sachverhalt und die allgemeinen Umstände erläutert und sofortige sowie vollständige Schadenskompensation in Aussicht stellen.
Wenn die Verfahrensbeteiligten sodann auf einer Strafanzeige bestehen würde ich empfehlen, in Absprache mit den Beteiligten, eine Selbstanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Erwägung zu ziehen.
Bitte beachten Sie, dass Sie zu einer Selbstanzeige nicht verpflichtet sind. Auch sind Sie nicht verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen. Ihrer Frage entnehme ich aber, dass die beteiligten Banken bereits Ermittlungen angestestrengt haben. Deshalb wäre aus diesseitiger Sicht dem oben genannten Vorgehen der Vorzug zu geben.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dubsky
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