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Scheckbetrug


06.02.2006 17:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe im Mai 2005 Warenbetrug in 2 Fällen bei e-bay begangen und habe dafür einen Strafbefehl mit einer Gesamtstrafe von 30 Tagessätzen erhalten.

Nun habe ich letzte Woche dem Gerichtsvollzieher einen ungedeckten Verrechnungsscheck über 950,00 Euro zur Abwendung der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung gegeben.

Der Scheck ist geplatzt, da ein erwartetet Zahlungseingang zwei Tage zu spät eintraf.

Der Gerichtsvollzieher hat jetzt Strafanzeige wegen Scheckbetruges gestellt. Dies habe ich heute erfahren. Die 950,00 Euro habe ich ihm jetzt überwiesen.

Fragen: Zählt mein Strafbefehl in dem jetzt drohenden Strafverfahren als Vorstrafe?

In welchem Rahmen bewegt sich die Strafe wegen Scheckbetrug, die mich jetzt wohl erwartet? Kann es auch zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung kommen?

Vielen Dank für die Antwort.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Zu Ihren beiden Fragen:

> Zählt mein Strafbefehl in dem jetzt drohenden Strafverfahren als Vorstrafe?

Ja. Es handelt sich schließlich in allen Fällen um Betrügereien.

>In welchem Rahmen bewegt sich die Strafe wegen Scheckbetrug, die mich jetzt wohl erwartet? Kann es auch zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung kommen?

Zunächst einmal ist die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Betrug handelt. Dies könnte dann zu verneinen sein, wenn Sie bei der Begebung des Schecks tatsächlich davon ausgehen konnten, dass dieser auch eingelöst wurde. D.h. Sie sollten in dem Strafverfahren darlegen, daß der Zahlungseingang tatsächlich zugesagt war und dann auch eine ordnungsgemäße Zahlung auf den Scheck erfolgt wäre.
Sollte Ihnen das, entgegen Ihrer Schilderung, nicht möglich sein, hätten Sie in diesem Fall zwar mit einer härteren Bestrafung als bei den Warenbetrugsfällen zu rechnen, aber wahrscheinlich noch nicht, wie von Ihnen befürchtet, mit einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung.

Ich empfehle Ihnen jedoch dringend, in diesem Fall einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen, da dieser auch die Einlassung gegenüber der Staatsanwaltschaft, von der unter Umständen abhängt, ob überhaupt Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, rechtlich sicherer formulieren kann.

Ich hoffe, Ihnen hiermit eine erste Orientierung gegeben zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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