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Schädiger began Unfallflucht - Bleibe ich auf Anwaltkosten sitzen


25.09.2006 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Folgender Sachverhalt:

Anfang des Jahres fuhr mir an einer Ampel ein Herr D. hinten auf. (Schuldfrage klar 100% Hr. D.)
Wir stiegen aus, einigten uns die Polizei zu rufen und die (Hauptverkehrs)kreuzung frei zu machen und auf dem Gehweg zu halten.
Wir stiegen ein, Herr D. fuhr mit quietschenden Reifen weg und began Fahrerflucht.
Herr D. konnte dank germerkten Kennzeichen ermittelt werden, behauptet dann aber mir am Unfallort Geld gegeben zu haben haben und die Sache sei damit abgegolten. (Wohl Schutzbehauptung)
Daher Anzeige von der Polizei an mich wg. falscher Verdächtigung.

Ich nahm mir einen Anwalt der wg. der falschen Verdächtigung tätig wurde (Versicherung von Hr. D. bezahlte ohne das mein Anwalt in diesem Bereich tätig wurde).

Der Anwalt war erfolgreich, Verfahren gegen mich wurde eingestellt und das Verfahren gegen Hr. D. bzgl Fahrerflucht vom Staatsanwalt gegen Zahlung Geldbuse eingestellt.

Nun bleibe ich auf den Anwaltskosten von über 550 Euro (Schaden am Auto waren gerade mal 400 Eur) für die Verteidigung gegen den Vorwurf der falschen Verdächtigung wohl sitzen?


Welche Möglichkeiten habe ich meine Anwaltskosten von Herr D. wiederzubekommen? Immerhin sind sie Folge seiner Falschaussage (durch unabhängige Zeugin am Unfallort bestätigt).

Mein Anwalt stellte ohne Rücksprache mit mir nun Strafanzeige gegen Hr. D. wegen wissentlich falscher Verdächtigung. Ist dies legitim? Besteht darüber die Chance meine Anwaltskosten Herr D. anzulasten? Oder handelt es sich um Geldmacherei von meinem Anwalt? Muß ich nicht zuvilrechtlich vorgehen um meinen "Schaden" ersetz zubekommen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche müssten Sie ggf. den Zivilrechtsweg beschreiten: Zunächst ist jedoch eine außergerichtliche Regelung zu suchen, bei der Sie die Kosten Ihres Verteidigers womöglich als Schaden gemäß § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 164 StGB ersetzt verlangen können. Rechtsanwaltskosten sind unter dem Gesichtspunkt der „unerlaubten Handlung“ grundsätzlich vom Gegner zu ersetzen. Zur abschließenden Beurteilung des Falles wird es wichtig sein, ob die Verteidigung durch einen Anwalt im Hinblick auf die Schadenminderungspflicht des § 254 BGB erforderlich gewesen ist. Nur dann wird ein Anspruch infrage kommen. Problematisch ist auch, dass Herr D. im Strafverfahren gegen ihn zur Lüge berechtigt war und ihm dieses Verhalten im Zivilrechtsstreit nicht angelastet werden darf. Näheres kann nur nach Einsicht in die Akten in die Verfahren gegen Sie und Herrn D. gesagt werden.

Das Verhalten Ihres Anwaltes ist nach den hier mitgeteilten Informationen nicht zu beanstanden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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