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Schäden am Haus durch Umbauarbeiten des Nachbarn


23.03.2017 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bitte ich höflich um Rat zu folgendem Sachverhalt:

Mein Eigenheim teilt sich eine Mauer mit der Garage des Nachbargrundstückes. Ich habe vor 17 Jahren gebaut und das mit dem Nachbarn so vereinbart. Offiziell inkl. notarieller Beurkundung.
Im Detail schaut es so aus, dass die Garage des Nachbarn ca. 3m hoch ist, eine feste Zwischendecke (hatte) und eine Dacheindeckung aus Eternit. Meine Mauer ist etwa 1m höher und mit Kupferblech verschlagen.
Der Nachbar begann im Oktober 2016 damit, sein Gebäude umzubauen.
Seitdem habe ich auf meinem Dachboden Mäuse und werden denen trotz Fallen, Ködern und Gift nicht mehr Herr.
Der Schaden an den dort gelagerten Möbeln, Kleidungsgegenständen, Weihnachtsschmuck usw. ist immens.
Nachdem der Nachbar von Anfang an kein Interesse für meine Probleme zeigte, ich aber irgendwie geahnt habe, dass es mit seinem Umabu zu tun haben muss, habe ich mit wochenlangem Nachdruck versucht, ihn dazu zu bewegen, mir zu zeigen, was er bislang an seinem Haus verändert hat und musste feststellen, dass er die Zwischendecke seiner Garage abgerissen und somit den Nagetieren Zugang zu meiner Mauerseite verschafft hat.
Die Tiere laufen unter seinem Eternitdach auf die gemeinsam genutzte Mauer und unter meiner Verblechung (deren Unterseite nun frei liegt) in die Zwischendecke und das Dachgeschoss meines Hauses. Ich habe nun die Verblechung an der Aussenmauer teilweise entfernen lassen und massive Schäden am Haus festgestellt. U.a. ist eine Giebelwand mit 12cm Vollwärmeschutz komplett unterhöhlt und muss vollständig saniert werden.
Nun meine Frage: wer trägt die Kosten? Die gemeinsam genutzte Mauer war 17 Jahre lang intakt und hat keinerlei Ungeziefer durchgelassen. Ich habe den Nachbarn mehrfach telefonisch und auch schritlich von dem Schaden in Kenntnis gesetzt und um eine Stellungnahme gebeten, aber es scheint ihn nicht zu interessieren. Was kann ich nun tun bzw. wie soll ich mich verhalten? Ich schätze die Reparaturkosten allein am Haus auf 15-18000 Euro.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Ihr Eigentum ist offensichtlich beschädigt worden.
Wenn Sie darlegen und nachweisen können, dass der bei Ihnen eingetretene Schaden durch die Umbaumaßnahmen des Nachbarn verursacht worden ist, könnten Sie dem Grunde nach einen Schadensersatzanspruch nach Paragraph 823 Absatz 1 BGB geltend machen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Sachorientierung geben konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 23.03.2017 | 17:26

Danke für die Antwort.
Wie muss der Nachweis rechtssicher erbracht werden?
Muss da ein Gutachter her oder genügen eigene Dokumentationen/Zeugen?
Unstriitg ist, dass es fast 17 Jahre lang nie Probleme gab und mit Beginn der Umbauarbeiten welche begannen.
VG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.03.2017 | 17:39

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.
Dokumentationen sowie Zeugen sind sicherlich hilfreich.
Zielführemd dürfte aber ein Gutachten sein, aus dem sich ergibt, wodurch die Beschädigungen an Ihrem Eigentum hervorgerufen worden sind.

Der Beginn der Umbauarbeiten kann nach meiner Einschätzung als sog. Beweisanzeichen angesehen werden.

Für eine weitergehende Beauftragung Stege ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth


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