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Schadensmeldung Autoversicherung

17.02.2015 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Zusammenfassung: Die Meldung eines Versicherungsfalles gefährdet den Schadenfreiheitsrabatt, weshalb man sich überlegen sollte, kleinere Schäden selbst zu begleichen. Dies ist ggf. auch rückwirkend möglich.

Das Auto meiner Tochter ist über mich Versichert .Nun wird meine Tochter beschuldigt einen Schaden verursacht zu haben ,den Sie a. NICHT VERURSACHT HABEN KANN WEIL DAS

Fahrzeug zum besagten Zeitpunkt defekt an einen anderen Ort stand ADAC Bericht vorhanden.Mein Anwalt sagte mir ich sollte vorsorglich den Fall melden bei der Versicherung
Nun geht die Versicherung hin Stuft uns hoch und wir sollen ab Januar mehr zahlen dürfen die das.?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zunächst einmal wären die Umstände zu prüfen, wegen der es überhaupt zu der Schadensmeldung beim eigenen Versicherer gekommen ist (es erstaunt, dass Ihr Anwalt zur Meldung rät, wenn die Schadensverursachung unmöglich ist), zum zweiten die Frage, ob dieser eine Leistung erbracht hat und drittens, ob Haftpflicht- oder (Teil- oder Voll-) Kaskoversicherung belastet worden sind. Dann wären Versicherungsvertrag sowie die einschlägigen Allgemeinen Versicherungsbedingungen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses (ggf. samt Nachträgen) zu untersuchen.

Im Rahmen dieser Plattform ist eine abschließende Beurteilung, ob der Schadenfreiheitsrabatt zurückgestuft werden durfte, nicht möglich, weshalb ich Ihnen raten muss, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Anzumerken ist aber, dass es für Sie in Betracht kommen kann, den Schadenfreiheitsrabatt "zurückzukaufen" , was in der Regel sechs Monate nach Leistung infragekommt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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