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Schadensfall als Freelancer

21.05.2019 12:10 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


13:14
Ich habe für einem Unternehmen als Freelancer auf Anfrage ohne Vertrag oder dergleichen bloß einer mündlicher Absprache einen Auftrag in der Medienbranche angenommen, in der ich keinerlei Entscheidungsgewalt trug und nur die ausführende Kraft war.Naja habe den Auftrag weitesgehend zufriedenstellend erledigt. Im finalen Zug kam es noch zu einer Änderung, wobei es bei der Abspeicherung der letzten Datei zu einem Fehler gekommen ist. Die Agentur, welche eigentlich noch die letzte Freigabe(nochmal endgültig alles überprüfen ) für die Druckerei erledigen sollte, hat dies nicht gründlich genug getan und der Fehler ging erstmal für eine hohe Auflage in den Druck bis der Fehler bei schon einer Menge gedruckten Exemplaren bemerkt wurde und alles abgebrochen wurde und natürlich neugestartet werden müsste. Dadurch ist ein Schaden enstanden an dem ich mich zum gleichen Prozentsatz wie die Verantwortliche Agentur beteiligen soll. Ich sehe das anders, da ich im grundegenommen ja nur als Freelancer bei der besagten Agentur angestellt war und somit nicht der Verantwortende Träger bin oder ?
21.05.2019 | 12:44

Antwort

von


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Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Sie selber scheinen sich darüber nicht so ganz im Klaren zu sein, ob Sie selbstständig tätig sind oder Angestellter der Agentur, weil Sie einerseits davon sprechen, Sie hätten einen Auftrag angenommen, andererseits aber nach Eintritt des Schadens angestellt sein wollen. Beides zusammen geht aber nicht.

Wenn Sie selbständig tätig gewesen sind, haften Sie gemäß § 280 BGB dann, wenn Sie eine Vertragspflicht verletzt und dabei schuldhaft gehandelt haben. Das fehlende Verschulden müssen Sie darlegen und gegebenenfalls beweisen.

Auch als Arbeitnehmer haften Sie für schuldhaftes Verhalten. Allerdings müsste in diesem Fall der Arbeitgeber Ihnen das Verschulden nachweisen.

Letztlich werden Sie nicht umhin kommen, sich mit der Frage der eigenen Verantwortung auseinanderzusetzen, und dann, wenn Sie ein Verschulden an der Verletzung der Vertragspflicht trifft, entsprechenden Schadensersatz zu leisten.

Ob Sie bei der geschilderten Sachlage ganz ohne Schaden aus der Sache kommen, kann aufgrund der wenigen dazu mitgeteilten Informationen hier nicht entschieden werden.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 21.05.2019 | 13:10

Es wurde ja gar kein Vetrag abgeschlossen. Klar trage ich mitschuld aber ich war ja nicht der Verantwortliche also die entscheidene Kraft und der der es für den Druck freigegeben hat. Dafür wurde zu wenig Bezahlung vereibart. Bin auch schon bei dem Rechnungsbetrag entgegen gekommen. Was kann ich machen ? Das ganze ist schon ein viertel Jahr her und die zahlen die Dienstleistung nicht......
Wie komme ich jetzt an mein Geld ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.05.2019 | 13:14

Ein Vertrag muss nicht zwingend schriftlich vereinbart werden, auch mündliche Absprachen gelten.
Und wenn Sie schon eine Rechnung geschrieben haben, sind Sie auch kein Angestellter gewesen, sondern Selbständiger.

Wenn Sie an Ihr Geld kommen wollen, müssen Sie ggf. klagen. Die entstehenden Kosten sind abhängig vom Streitwert und liegen natürlich deutlich über dem hier gebotenen Betrag.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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