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Schadensersatzregelung bei Wohnungsübergabe

| 03.01.2015 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sebastian Scharrer, LL.M., Dipl.-Jur.


Zur Situation:

Beendigung des Mietverhältnisses/Kündigung zum 31.03. Im Parkettboden sind zwei Schäden (starke Kratzer, handtellergroß), die wir als Mieter verursacht haben. Der Haftpflichtversicherung ist die Schadensmeldung vor Weihnachten zugegangen, der Eingang wurde bestätigt, weitere Reaktion steht noch aus. Der Vermieter will morgen mit einem Mietinteressenten zur Besichtigung kommen und will den offensichtlich bewegen, den Mietvertrag zu unterschreiben und am Montag (= 3. Werktag) selbst zu kündigen. Das heißt, dieser Nachmieter will dann zum 01.04. einziehen. Der Vermieter kennt den Zustand des Parkettbodens so noch nicht und wird vermutlich verlangen, den Schaden bis zum Einzug des Nachmieters zu beseitigen.

Frage:

Die Wohnung ist seit der Erstellung 1990 durchgehend an mit uns 4 Mietparteien vermietet worden, wir wohnen seit 4 Jahren darin. Der Boden wurde während dieser Zeit noch nie renoviert/abgeschliffen, so dass der Vermieter, wenn er sich "alt" für "neu" anrechnen lassen muss, wohl keinen Schadenserstzanspruch mehr hat. Meine Frage ist, wie ich mich morgen verhalten soll, insbesondere mit Blick darauf, dass die Haftpflicht sich noch gar nicht geäußert hatl: Muss ich den Schaden noch beseitigen lassen, bezahlen und dann die Kosten dafür beim Vermieter ggf. einklagen oder ist das Abschleifen des Bodens bei der Dauer von 25 Jahren ohne Bodenrenovierung jetzt Sache des Vermieters ?

Anmerkung:

Die Anfrage macht natürlich nur Sinn, wenn sie vor morgen 10 Uhr beantwortet werden kann.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hier sollten Sie zunächst abwarten, ob der Vermieter den Zustand des Bodens anmahnt. Sollte der Vermieter hier einen Schadensbeseitigung fordern, sollten Sie sich mit dem Hinweis auf Abzug Alt für Neu einen Schadensausgleich verweigern. Gerne können Sie Ihren Vermieter darauf hinweisen, dass der Schaden bereits der Versicherung gemeldet wurden. Ich gehe aber davon aus, dass eine Schadensregulierung nicht vorgenommen wird.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.01.2015 | 18:39


Ich danke Ihnen für Ihre schnelle und auf die Frage bezogen eindeutige Antwort. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir auch noch folgende Zusatzfrage beantworten würden: Wenn der Vermieter akzeptiert, dass er keinen Schadensersatz bekommt und die Renovierung wohl selbst durchführen muss, aber zeitlich im Interesse einer nahtlosen Weitervermietung(01.04.)die erforderlichen Maßnahmen während der uns noch zustehenden Mietzeit (bis 31.03.)durchführen will, müssen wir darauf eingehen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.01.2015 | 18:44

Sie sollten hier darauf eingehen. Grundsätzlich hat der Vermieter einen Anspruch auf Betretung der Wohnung, um einen Mangel zu beseitigen. Dies gilt auch während der Mietzeit. Da Sie am Ende der Mietzeit sowieso mit dem Umzug beschäftigt sein werden, spricht hier nach meiner Ansicht nichts dagegen, dass hier bereits der Vermieter tätig wird.

Bewertung des Fragestellers 03.01.2015 | 19:20

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Herr Scharrer hat kurz und bündig mit wenigen Worten den richtigen Weg aufgezeigt. Mehr kann man nicht wollen. Auch sein Ratschlag in der Beantwortung der Zusatzfrage ist vernünftig und wird von uns so befolgt werden. Ich bedanke mich sehr herzlich !"
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