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Schadensersatzleisungen


28.09.2005 11:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Sohn ist 23 Jahre und war zum Zeitpunkt des Geschehens Arbeitslosengeld 2 Empfänger.An einen Wochenende im Juli spielte er auf einen Campingplatz Volleyball und hat dabei einen Passanten am Kopf getroffen dessen Brille beschädigt wurde.Er selber hat dies nicht gesehen.Der Passant war an der Nase verletzt und ein Brillenglas war zerbrochen.Ein Versuch den Schaden über meine Haftpflicht zu regeln ist gescheitert,da ich keinen schriftlichen Bescheid der Versicherung hatte , daß mein volljähriger Sohn mitversichert ist.Wobei ich sagen muß ich stehe noch in Verhandlung mit der Versicherung.Nach einen Telefonat meinerseits mit dem Geschädigten habe ich Ihm dies erklärt.Heute kam ein Brief seines Anwaltes und er erhebt jetzt auch noch Schmerzensgeld in Höhe von 150 Euro zuzüglich Anwaltskosten in Höhe von 80 Euro und den Ersatz des Glases in Höhe von 328 Euro. Seit dem 1.9.05 ist mein Sohn Schüler einer FOS und verfügt über garkein Geld.Bafög ist beantragt und wird im Nov. bearbeitet, ebenso das Kindergeld. Leider hat mein Sohn keine Rechtschutzversicherung, weil er bei dem damaligen geringen Einkommen sich dies nicht leisten konnte.Er selber kann nicht einmal seine Miete zahlen, da er kein Einkommen hat.Wie sollen wir jetzt auf den Brief des Anwalts reagieren und hat mein Sohn eine Chance,wenn wir dieses auf den gerichtlichen weg klären, das er den Prozess gewinnt oder würde dies die Kosten noch weiter in die Höhe treiben?wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen.Ist er zu Schadensersatz verpflichet ohne Einkommen?
Wenn Sie mir diesbezüglich eine Antwort geben könnten wäre ich sehr Dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
28.09.2005 | 11:58

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Online-Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

1.
Ob Ihr Sohn ebenso unter Ihre Haftpflichtversicherung fällt, hängt natürlich von dem von Ihnen abgeschlossenen Versicherungsvertrag ab. Eine zwingende Regelung gibt es insoweit nicht und es müsste vielmehr ausdrücklich geregelt sein, wenn auch der Sohn unter den Schutzbereich des Versicherungsvertrages fallen soll. Dazu können Sie auch eine Zweitschrift des Versicherungsscheins vom Versicherer anfordern.

2.
Soweit der Schaden tatsächlich von Ihrem Sohn so verursacht wurde und insoweit dem Grunde nach keine Einwände bestehen, ist dieser freilich für die von Ihnen dargelegten Schäden ersatzpflichtig (das Schmerzensgeld ist den Umständen entsprechend sogar relativ niedrig). Auch die Einschaltung eines Rechtsanwaltes ist dabei regelmäßig erforderlich. Ferner muss sich der Geschädigte nicht auf Ihre Schwierigkeiten mit dem Versicherer bzgl. des Ausgleichs verweisen lassen, da mit Entstehen des Schadens grundsätzlich auch der Ausgleich fällig ist. Von daher dürfte (vorbehaltlich des exakten Sachverhalts) im Zweifel hier Verzug vorliegen und die Forderung des RA berechtigt sein.

3.
Auch bei derartigen finanziellen Problemen, muss Ihr Sohn den Schaden natürlich begleichen. Tut er dies nicht, wird die Gegenseite mit Recht gerichtliche Schritte ergreifen und einen Titel erwirken. Die gesamten Kosten werden dann ggf. vollstreckbar. Um diese weiteren Kosten zu vermeiden, sollte Ihr Sohn die Forderung im Zweifel anerkennen und eine Ratenzahlung vereinbaren.

Abschließend sollten Sie den Sachverhalt ggf. noch einem Kollegen Ihres Vertrauens vorlegen. Den Schritt kann dieses Forum (s. Hilfe-Button) nicht ersetzen! Der Kollege kann auch mittels Beratungshilfe für Ihren Sohn tätig werden (wenn er die Kosten selbst nicht aufbringen kann)!

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 28.09.2005 | 12:50

Danke für ihre schnelle Antwort.Mein Sohn hat nicht gesehen, das es sein Ball war der den Geschädigten getroffen hat. Der Geschädigte gibt einen Zeugen an.Mein Sohn seine Mitspieler sind in dem Fall seine Zeugen diese haben auch nicht unmittelbar den Aufprall des Balles und die Verletzung des Geschädigten gesehen.
Wenn wir nun vor Gericht gehen müßen , besteht da nicht die Beweißpflicht des Geschädigten?
Mit freundlichen Gruß
.......

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.09.2005 | 12:55

Sehr geehrte Fragestellerin,

selbstverständlich muss der Geschädigte alle Umstände zur Verursachung, zum Verschulden und zum Schaden(sumfang) unter Beweis stellen. Gelingt ihm dies nicht, würde eine Klage abgewiesen. Allerdings ist es Tatfrage, welche Zeugen was (nicht) gesehen haben und wie glaubwürdig dies dann vorgetragen wird.

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

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