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Schadensersatzklage wegen Ablehnung eines Kaufinteressenten?


| 06.02.2007 23:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Rechtsanwälte,

Ich und meine Exehefrau besitzen je zu Hälfte ein Haus. Sie hat eine Teilzeitstelle, beteiligte sich weder während der Ehe, noch nach der Scheidung an die Rückzahlung der Kredite. Während der Trennung und eine Weile nach der Scheidung wohnte sie im Haus mit meiner Tochter, die inzwischen volljährig wurde. Erst jetzt hat sie das Haus geräumt, so dass das Haus zum Verkauf angeboten werden konnte. Ich bezahle nach wie vor in voller Höhe allein die Bankkredite und möchte diesen Zustand beenden. Ich versuchte das Haus zu verkaufen und beantragte gleichzeitig die Teilungsversteigerung.

Als ein potentieller Käufer 160 T€ anbot, hat sie diesen Verkaufspreis akzeptiert. Dieser Preis entsprach nicht meinen Vorstellungen und wollte das Haus unter den gleichen Bedingungen selbst übernehmen. Sie hat geweigert, ihre Zustimmung für diese Übernahme zu erteilen. Daraufhin habe ich es abgelehnt, das Haus für 160 T€ an die Dritte zu verkaufen, weil zu verkraftender Geldverlust zu groß war.

Jetzt haben wir einen weiteren Interessenten, der 180 T€ anbietet. Der Überschuss aus diesem Verkauf wäre für sie und für mich je 15.000 €. Ich finde auch diesen Erlös nicht passend und beabsichtige den Verkauf an Dritte für 180 T€ abzulehnen, die Teilungsversteigerung voranzutreiben und das Haus selbst zu ersteigern.

Sie droht mir jetzt mit einer Schadensersatzklage, wenn ich dieses Kaufangebot in Höhe von 180 T€ ablehne und die Teilungsversteigerung vorantreibe.

Frage: Ist eine solche Schadensersatzklage zulässig?

Wenn ja, auf welche Grundlage wird entschieden,

1) auf die Differenz aus der möglichen Versteigerungsgebot und 180 T€ (bisher höchstes Angebot)

oder

2) auf die Differenz vom ersten Angebot 160T€ und zweiten Angebot 180 T €. Sie hat beide Angebote akzeptiert, wenn ein Fremder kauft.

oder

3) auf 15.000 €.

Gruß

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine rechtliche Grundlage für einen Schadensersatzanspruch ist nach Ihrer Schilderung nicht erkennbar. Sie sind nicht dazu verpflichtet, dem Verkauf zu einem Preis zuzustimmen, der Ihnen nicht genehm ist.

Die Drohung Ihrer Exfrau sollten Sie daher deutlich als substanzlos zurückweisen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.mietrecht-in-koeln.de
www.net-scheidung24.de
www.online-rechtsauskunft.net
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Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2007 | 10:34

Vielen Dank für die klare Antwort.

können Sie mir ein Urteil nennen, woraus diese Einschätzung zu entnehmen ist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2007 | 12:12

Rechtsprechung dazu ist, soweit ersichtlich, nicht bekannt.

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