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Schadensersatzforderung in FeWo

| 01.10.2010 11:59 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


13:01
Guten Tag!
Wir hatten im September für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet.Diese wurde von uns ohne Übernahmeprotokoll übernommen. Den Schlüssel übernahmen wir von einem Verwalter, der ca 300 m von der Fewo wohnt.Da wir die Wohnung bereits kannten, war das für uns auch kein Problem, da wir doch ein gewisses Vertrauen zu den Leuten hatten. Wir stellten beim Einzug kleinere hygienische Mängel fest die wir aber ohne Anzeige an den Vermieter zu unsere Vorstellung beseitigten. Ansonsten sind uns keine größeren Mängel oder Beschädigungen aufgefallen. Vor unserer Abreise reinigten wir die Wohnung so, dass diese wieder bewohnbar war und übergaben den Schlüssel wiederum dem Verwalter. Auch wieder ohne Übergabeprotokoll. Das war wohl unser Fehler, denn, als wir nach ca. 2 Wochen um die Rückzahlung unserer geleisteten Kaution in Höhe von ca. € 100,-- baten, erhielten wir vom Vermieter eine Email mit der Meldung, dass wir in der Küche eine Arbeitsplatte so beschädigt hätten das diese ausgetauscht werden müsse und die Wohnung sei nicht sauber gewesen. Die Rechnung würde uns zugeschickt werden und wir könnten dann die gezahlte Kaution abziehen und wir hätten doch auch bestimmt eine Haftpflichtversicherung die die Kosten ja übernehmen würden. Wir haben dagegen Einspruch erhoben und sagten das dieses eine bösartige Unterstellung sei und wir schon in der Lage sind mit Küchen umzugehen. Für uns liegt die Vermutung nahe, das hier eine Sanierung auf unsere Kosten stattfinden soll. Wie sollen wir uns verhalten? Hätte eine gerichtliche Auseinandersetzung Aussicht auf Erfolg?
Wir bitten Sie um eine kurzfristige Antwort.
Danke und freundliche Grüße
01.10.2010 | 12:16

Antwort

von


(2885)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal muss derjenige das beweisen, worauf er sich bezieht.
Das bedeutet in Ihrem Fall, dass die Beschädigung der Arbeitsplatte sowie die Verunreinigungen vom Vermieter nachzuweisen sind, dass diese von Ihnen stammen.

Es muss zunächst auch grundsätzlich unterschieden werden zwischen der Verunreinigungen und der Beschädigung der Arbeitsplatte.

Hinsichtlich der Verunreinigungen hätte Ihnen eine Frist zur Beseitigung gesetzt werden müssen. Eine sofortige Beauftragung eines Reinigungsunternehmens ist nicht zulässig, sodass diese Kosten von Ihnen auf gar keinen Fall zu tragen sind (siehe dafür § 281 BGB ).

Auch hinsichtlich der Beschädigung der Küchenplatte muss Ihnen der Vermieter diese Beschädigung nachweisen können. In einem gerichtlichen Verfahren würde dies im Notfall mit Hilfe eines Sachverständigengutachtens geklärt werden, ob diese Beschädigungen "frisch" sind oder nicht.
Wenn Sie die Platte also nicht beschädigt haben, so würde dies festgestellt werden und eine gerichtliche Auseinandersetzung hätte auch Erfolg.

Prozessual sollte zunächst einmal der Vermieter mit Fristsetzung von Ihnen per Einschreiben und Rückschein aufgefordert werden, die Kaution zurückzuzahlen.

Nach fruchtlosem Ablauf der Frist befindet sich der Vermieter in Verzug und muss dann auch für eventuelle Rechtsanwaltskosten aufkommen. Gerne kann ich diesen Fall dann für Sie übernehmen.


Rückfrage vom Fragesteller 01.10.2010 | 12:44

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, verstehe ich das richtig, dass bezüglich der Arbeitsplatte Aussage gegen Aussage steht und der Vermieter eine Beschädigung durch uns nachweisen muss sowie die Kautionsrückzahlung davon nicht abhängig ist? Danke für Ihre Antwort und freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.10.2010 | 13:01

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist absolut richtig, dass Ihnen der Vermieter die Beschädigung nachweisen muss und Sie nicht Ihre Unschuld. Der Vermieter wäre hier in der Beweislast.

Dieses würde dann im Zweifel mittels eines Gutachten geklärt werden.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie mich bitte direkt unter meiner E-Mail-Adresse an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber noch weitere Möglichkeiten gewähren möchte.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.10.2010 | 13:01

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist absolut richtig, dass Ihnen der Vermieter die Beschädigung nachweisen muss und Sie nicht Ihre Unschuld. Der Vermieter wäre hier in der Beweislast.

Dieses würde dann im Zweifel mittels eines Gutachten geklärt werden.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie mich bitte direkt unter meiner E-Mail-Adresse an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber noch weitere Möglichkeiten gewähren möchte.

Über eine positive Bewertung würde ich mich fruen.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
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Bewertung des Fragestellers 01.10.2010 | 16:49

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