Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.393
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schadensersatzforderung gegenüber Mieterverein

24.11.2015 15:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Für mietrechtliche Beratung vor allem im Zusammenhang mit einer Nebenkostenabrechnung trat ich einem Online-Mieterverein bei. Trotz mehrerer Nachfragen und mehrere Monate Wartezeit erfolgte allerdings keine abschließende Bearbeitung meiner Anfrage. Selbst dann nicht, als mir mein ehemaliger Vermieter eine Mahnung zu seinen geforderten Posten der Nebenkostenabrechnung zukommen ließ und ich den Mieterverein davon in Kenntnis setzte.

Ich musste meine Anfragen sodann von einem externen Rechtsanwalt beantworten lassen. Auf juristischen Rat hin habe ich nun versucht, diese und weitere Kosten von dem Mieterverein zurückzufordern. Der Verein beglich weder meine Forderung, noch meldete er sich anderweitig bei mir.

Meine Erfahrung zeigt, dass sich dieser Verein auch auf weitere Anschreiben meinerseits nicht melden wird. Mir ist durchaus bewusst, dass meine Forderung von nicht einmal 120 Euro ein Bagatellschaden ist; gemessen an meinem Einkommen ist es er dies allerdings für mich nicht.

Kommt in diesem Fall nur ein gerichtliches Klageverfahren in Frage, um meine Aufwendungen geltend zu machen? Oder gibt es noch Alternativen (der Mieterverein gehört keinem Dachverband an)?

Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrte Ratsuchende,


leider ist es kein Einzelfall, dass solche Vereine dringende Anliegen ihrer Mitglieder nicht zeitnah bearbeiten, so dass weiterer Schaden entstehen kann.

Wenn man dann noch berücksihtigt, dass solche Vereine keine freie Wahl der Bearter zulassen und meistens die Mitgliedschaft nur die außergerichtliche Beratung umfasst (für Klageverfahren müssen dann in der Regel zusätzliche Versicherungen kostenpflichtig abgeschlossen werden), fragt man sich in der Tat, welchen Sinn eine solche Mitgliedschaft haben soll - da gibt es bestimmt bessere Alternativen.


Sofern Sie nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung einen durchsetzbaren Schadensersatzanspruch aus der mangelhaften/nicht erfolgten Beratung haben, bleibt Ihnen aber nur der Gerichtsweg offen, diesen Anspruch durchzusetzen.


Zwar besteht die Möglichkeit, zunächst das Mahnverfahren zu versuchen. Dieses ist aber nur dann schneller und kostengünstiger, wenn man davon ausgehen kann, dass die Gegenseite keinen Widerspruch erhebt.


Da davon nicht ausgegangen, wird nur das Klageverfahren möglich sein; ggfs. besteht da die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu erhalten, so dass bei einer Bewilligung dann die Gerichtskosten und eigenen Anwaltskosten gedeckt wären. Ich verweise auf

http://ra-bohle.blog.de/2015/10/30/pkh-kostenfreiheit-20772567/



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63204 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle und informative Antwort. Hat mir sehr geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle und kompetente Antworten! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
rasche und kompetente Beantwortung meiner Fragen. Genau das wollte ich. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER