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Schadensersatzforderung der Wohnungsbaugesellschaft

20.04.2016 17:09 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Letztes Jahr ordnungsgemäß Wohnung gekündigt, immer pünktlich zahlender Mieter, mit alten Türen in der Wohnung und nie klagend über irgendwelche Mängel (ja selbst schuld sag ich mir heute). Jedenfalls kam einer von der Wohnungsbaugesellschaft nachdem die Möbel raus waren und machte ne Vorabnahme, die und die Wände sollten, obwohl sie nie verändert worden waren (weiß Rauhfaser - ich wohnte von 2009-2015 drin), aber leichte Schatten von Schrank oder Lichteinfall hatten, von mir nun weiß gestrichen werden sollten. Taten wir; war dem Herren von der Wohnungsbaugesellschaft an dem Tag als wir gerade fertig waren mit Streichen und den Schlüssel abgeben mußten, zu scheckig. Also schrieb er darüber ein Protokoll mit der genauen Aufzählung was seiner Meinung nach nochmal von einer Fachfirma ihrer Wahl gestrichen werden mußte; welches ich auch übertölpelterweise unterschrieb. Er unterschrieb aber auch im Namen seiner Wohnungsbaugesellschaft, daß ich darüber eine Rechung erhalten werde. Dies ist bis heute nicht geschehen, habe nur einen Wisch bekommen mit 2Zeilen wieviel ich zu bezahlen hätte und eine Kopie von der Rechung der Garten-und Landschaftsbaufirma, die diese und noch mehr Arbeiten in der Wohnung ausgeführt hatte. Ich soll auch für diese Mehrarbeiten die vollen Abklebe- und Reinigungskosten übernehmen (???) - wie ist hier die Rechtslage - ach ja und wenn ich nicht bezahle, dann ziehen sie es mir von meinen 1500Euro Genossenschaftsanteilen (keine Kaution !!!) ab, die sie mir dann dementsprechend bis Juni 2016 auszahlen werden. Grüße
20.04.2016 | 18:46

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie sind natürlich nur dann zu einer Zahlung verpflichtet, wenn Ihnen der Umstand konkret bekannt ist, sprich nach Vorlage einer Rechnung, die fachgerechte Arbeiten ausweist. Andernfalls wäre die Forderung nicht fällig und eine Verrechnung wäre unzulässig und köntne von Ihnen notfalls auch gerichtlich geltend gemacht werden.

Auch brauchen Sie nicht für Dinge zu bezahlen, die Sie a) nicht kennen und b) auch nicht im Protokoll als Schäden enthalten waren.

Ich würde Ihnen daher empfehlen, schriftlich per Einwurfeinschreiben eine ordnungsgemäße Rechnung im Hinblick auf die Malerarbeiten zu fordern und auch Belege, dass weitere Beschädigungen im Zeitpunkt der Übergabe vorhanden gewesen sein sollten, denn bezahlen brauchen Sie nur für Schäden, nicht für normale Abnutzung.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 21.04.2016 | 12:53

Vielen Dank für Ihre Antwort, daß ist alles das was ich schon weiß und auch gemacht habe. Diese Wohnungsbaugesellschaft behauptet aber, daß ich einen Schaden verursacht hätte mit meinem scheckigen Streichen, was ich ja hätte gar nicht streichen müssen. Und dafür, weil es ein Schadensersatzanspruch von ihrer Seite aus wäre, müssen sie mir gar keine Rechnung darüber zukommen lassen ... sie werden es einfach von meinen Genossenschaftsanteilen abziehen und mir auch nicht mehr schreiben ... Ich habe höflichst Briefe mit Einschreiben dorthin geschickt, drei an der Zahl, verhandle am Telefon mit ner schnoddrigen Prokoristin und bekomme nicht einmal den Chef ans Telefon, hallo !? aber am Ende will ich ja was von denen - meine Genossenschaftsanteile - die haben den längeren Arm und das wollte ich eigentlich verhindern, denn sie sind nicht dazu, laut Gesetz außerdem, berechtigt, diese jetzt hingedrehten Schadensersatzansprüche von meinen Genossenschaftsanteilen abzuziehen. Außerdem haben Sie in diesem ominösen Protokoll auch noch dafür unterschrieben, daß sie es mir davon nicht abziehen werden. Was kann ich tun? Abwarten und dann Anzeige erstatten? Oder bezahl ich am Ende die ganzen Gerichtskosten, weil die noch irgendeine Karte aus dem Ärmel zíehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.04.2016 | 13:08

Sehr geehrter Fragesteller,

die Gegenseite ist der Beweispflicht für alle Audwendungen und Mängel. Das bedeutet, dass Sie solange den vollen Anspruch auf Rückzahlung haben, solange nicht mittels Rechnung oder anderen Schriftstücken bewiesen wurde, dass Mängel vorliegen und dass die Behebung erforderlich war und angemessene Kosten entstanden sind. Insofern sind Sie hier in der komfortableren Situation, zumal der volle Anspruch auch bestehen bleibt, wenn eine Aufrechnung ausgeschlossen wurde.

Insofern können Sie nach Fälligkeit die gesamten Anteile in Geld herausverlangen, ohne dass Sie ein Risiko eingehen. Meint die Gegenseite dann, dass sie noch Ansprüche hat, muss diese das auch beweisen und ausreichend belegen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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