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Schadensersatzansprüche - was tun?

08.02.2014 22:23 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Zusammenfassung: Anwaltshaftung bei Fristversäumnis

Wir haben einen Kunden eine Inn- Solaranlage verkauft.
Als er die Inndachanlage montiert hatte und er den Blecheindeckrahmen nicht
anbringen konnte haben wir ihm einen Spenglereibetieb vermittelt.
Dieser hat ihm den Eindeckrahmen montiert.
Nach einigen Wochen hat sich herausgestellt , daß wenn es regnete dieser
Rahmen nicht ganz dicht war.
Dann hat uns vor den Kadi gezogen . Der damals uns vertretende Anwalt
hat damals einige Fehler gemacht. So wurden wir zu 2/3 Schadensersatzpflichtig gemacht.
1/3 war seine eigene Schuld.
Ich habe den Anwalt dann seine Verfahrenfehler aufgezeigt , darauf hat er geantwortet
das daß kein Problem sei ,bei der 2 Instanz klärt sich alles auf. Der Anwalt
hat zwar Berufung beim Landgericht München eingereicht.
Leider hat er die Klageschrift nicht pünklich eingereicht.
Jetzt haben wir ein Einschreiben vom Gerichtvollzieher bekommen indem wir
bis 26.2.014 10350,- EU Schadensersatz zahlen sollen.
Was können wir da noch retten. Schließlich haben wir selber nach § 823 BGB keinen
einen Schaden zufgefügt. Wir haben diesen nur aus guten Willen kostenlos vermittelt.

Mit freundlichen Grüßen.

E.Kerscher

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nachdem das Gerichtsverfahren beendet und das Urteil in erster Instanz aufgrund der nicht eingereichten Berufungsbegründung rechtskräftig geworden ist, bleiben Ihnen leider nicht viele Möglichkeiten.

Das Urteil in erster Instanz lässt sich nicht mehr aufheben. Das hätten Sie nur mit Einlegung der Berufung erreichen können. Somit sind Sie gegenüber Ihrem Kunden nun zur Zahlung des Betrages verpflichtet. Sie sollten der Aufforderung des Gerichtsvollziehers auch nachkommen, um weiteren Schaden, wie z.B. durch Kontenpfändung oder sonstigen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu vermeiden. Ggf. könnten Sie die Gegenseite kontaktieren, um eine Ratenzahlungsvereinbarung zu ermöglichen.

Aufgrund der von Ihnen getätigten Angaben sollten Sie jedoch auf jeden Fall Ihren Rechtsanwalt in die Haftung nehmen. Hatte er es tatsächlich versäumt, die Berufungsbegründung rechtzeitig einzureichen, dann handelt es sich hierbei um einen Anwaltsfehler, für den er bzw. seine Haftpflichtversicherung haftet. Als Schadensersatz könnten Sie die Zahlung geltend machen, die Sie an Ihren Kunden leisten mussten. Im Rahmen der Anwaltshaftung würde geprüft werden, ob ein Berufungsverfahren zu einem anderen Ausgang des Verfahrens geführt hätte.

Im Ergebnis empfehle ich Ihnen, den eingetretenen Schaden an Ihren Anwalt weiterzureichen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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