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Schadensersatz von privater Unfallversicherung bei Wegeunfall

03.08.2015 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Ansprüche gegen die private Unfallversicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 04.05.2015 erlitt ich auf der Fahrt zu meiner Arbeitsstelle mit dem Fahrrad einen Sturz ohne Fremdeinwirkung, bei der ich mir eine Schulter-Luxation und einen komplizierten Oberambruch linksseitig zuzog. Ich hatte bisher an dieser Schulter/Arm keine Vorerkrankungen oder andere behandelten Verletzungen. Ich habe dieser Versicherung auch vorher noch nie einen Schaden gemeldet.

Ich wurde am nächsten Tag operiert, war dann zehn Tage im Krankenhaus und insgesamt 7 Wochen krankgeschrieben. Den Unfall meldete ich sofort bei der VBG (gesetzliche Unfallversicherung) und innerhalb der 1. Krankenhausaufenthaltwoche bei meiner privaten Gothaer-Unfallversicherung. Nach sieben Wochen ging ich wieder zur Arbeit (Bürotätigkeit). Voraussichtlich sollen in 9 Monaten die Implantate entfernt werden.

Ich habe noch Schmerzen in der Schulter und auch im Handgelenk, halte aber die fünf Stunden Arbeitszeit pro Tag durch. Die Heilbehandlung durch die BG-Ärzte im Krankenhaus ist soweit abgeschlossen, ich gehe nun lediglich 2x pro Woche zur Krankengymnastik.

Die gesetzliche UV zahlte die Heilbehandlungs- und Krankenhauskosten und über die gesetzliche Krankenversicherung bekam ich Verletztengeld in Höhe von ca. 230,- € für die siebte Woche meiner Arbeitsunfähigkeit.

Die private Unfallversicherung bestätigte meinen Versicherungsschutz, und erklärte mir, dass folgende Voraussetzungen gegeben sein müssen:

" - dass der Unfall innerhalb eines Jahres zu einer dauernden vollständigen oder teilweisen Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit bzw. zu einer dauernden vollständigen oder teilweisen Funktionsunfähigkeit eines Körperteils (Invalidität) führt und
- spätestens 18 Monate nach dem Unfall von einem Arzt festgestellt wird, dass die Invalidität als Folge des angezeigten Unfalls eingetreten ist.

Sollte eine Invalidität verbleiben, stellen Sie bitte in Ihrem eigenen Interesse sicher, dass wir rechtzeitig ein ärztliches Attest erhalten."

Ich habe bislang von den von der VBG mir zugeteilten Ärzten kein Attest über einen bleibenden Schaden erhalten.

Frage: Besteht für mich Aussicht auf einen Schadensersatz über meine private Unfallversicherung - wenn ja, ca. in welcher Höhe und wie genau muss ich das angehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort,
mit freundlichen Grüßen,

SP
03.08.2015 | 13:07

Antwort

von


(292)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorbehaltlich einer hier erforderlichen Vertragsprüfung im Einzelfall gilt grundsätzlich, dass Ihre private Unfallversicherung eintrittspflichtig ist, wenn ein plötzliches Ereignis von außen auf Ihren Körper eingewirkt und zu einem Dauerschaden führt hat. Ein solches Unfallereignis dürfte hier vorliegen. Fraglich ist jedoch ob Sie auch einen Dauerschaden erlitten haben.

Ihren Ausführungen zur Folge haben Sie zwischenzeitlich die Arbeit wieder aufnehmen können. Zwar leiden Sie noch unter Schmerzen, eine Invalidität oder Teilinvalidität, wurde jedoch seitens Ihrer behandelnden Ärzte (Gott sei Dank) bislang ebenso wenig festgestellt wie eine bleibende Beeinträchtigung Ihrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit.

Ansprüche gegen Ihre private Unfallversicherung dürften derzeit folglich nicht gegeben sein. Dies kann sich freilich ändern, wenn sich im Zuge Ihrer Genesung innerhalb eines Jahres doch herausstellt, dass Sie eine bleibende Beeinträchtigung davon tragen werden und Ihnen dies ärztlich attestiert wird.

Ich wünsche Ihnen in jedem Falle von Herzen eine baldige und vollständige Genesung und hoffe ansonsten, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanke ich mich. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall anwaltliche Unterstützung benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.iur. Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Mikio Frischhut

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