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Schadensersatz vom Notar


| 02.11.2007 12:04 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Brauch mal Aktive Juristische Hilfe.

Habe im April 07 einen Notar beauftrag die Niederlassunge einer Englischen Gesellschaft im Handelsregsiter Aufzuheben und eine neue eintragung im HR als e.K. zu vollziehen!

Seit dem höre ich von dem Notar immer wieder von Komplikationen im Online Verfahren zum HR!

Er hat zwar schon öfter was eingereicht aber keine der beiden Sachen bis heute vollendet und immer Wochen dazwischen Verstreichen lassen.

Ich habe ihm nun schon 2 mal die Sache entzogen und musste es nun zum dritten mal machen und obwohl er schon einen Kollegen benannt bekommen hat, wurden die Sachen nicht an den anderen Notar übergeben!

Noch viel schlimmer ist, das mir hier keine Geschäfte ohne HR Eintragung gelingen. Die Ausschreibungen und Angebote finden keinen Anklag, da diese nur von einem Einzelunternehmer ohne jedem bezug zum HR stammen.

Selbst langjährige Kunden, die mich erst als e.K. kennen lernten und dann mit in die Limited übergegangen sind, haben bei den Jährlichen Auftrags Verhandlungen aufgrund der Fehlenden HR Transparenz keine Poitiven Zusagen gemacht.

Es ist aber schwer den Schaden zu beweisen, obwohl zugleich ersichtlich ist das 7-9 stellige Umsätze sich nicht ergeben haben!

Der Auftragsmangel hat sich mittlerweile eingestellt und ich musste mich auch von Mitarbeitern vorläufig Lösen.

Um es kurz zu sagen, wir stehen kurz vor Null!

Wer aus dem Südhessichen/Nordbadischen Raum würde mir beim Vorgehen gegen diesen RA&Notar aus 64579 Gernsheim den Rücken Stärken und evtl. erklären wie ich zumindest eine angemessene Wiedergutmachung erhalten kann, bzw. den Fall übernehmen!

Eine RSV ist vorhanden, Privat-Rechtsschutz für Selbständige der Allianz!

Regards

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Sehr geehrte Fragestellerin,



vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich - die Richtigkeit Ihrer Angaben vorausgesetzt - anhand der von Ihnen gemachten Angaben gerne wie folgt summarisch beantworten möchte:


Grundsätzlich können Sie einen Notar für die schuldhafte Verletzung einer aus dem zwischen ihm und Ihnen bestehenden Mandatsverhältnis resultierenden Pflicht haftbar machen, wenn Ihnen ein entsprechender Schaden entstanden ist.

Welche Pflichten dem Notar im Einzelfall obliegen, leitet sich regelmäßig aus dem konkreten Mandatsverhältnis ab. Da Sie hierzu nur sehr ungenaue Angaben machen, kann ich nicht ersehen, welche Pflichten dem Notar außerhalb der Tatsache, dass er eine Eintragung im Handelsregister hat vornehmen sollen, oblegen haben (z.B. ob eine besondere Eilbedürftigkeit erkennbar war und ob diese vom Notar auch zum Gegenstand des Auftrages gemacht wurde). Weiterhin kann ich nicht abschließend überprüfen, welche Pflicht der Notar verletzt hat. Hier käme eine Pflichtverletzung in Betracht, wenn der Notar die Angelegenheit schlichtweg hat „schleifen lassen“ oder sogar eklatante formale Fehler begangen hat. Um einen abschließenden Eindruck zu gewinnen, müsste man die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse prüfen (Sie schreiben z.B., dass Sie dem Notar die Angelegenheit schon zweimal entzogen hätten; in diesem Zusammenhang ist interessant, wie der Notar hierauf reagiert hat, welches der Grund für den Entzug war, ob und warum der Notar die Angelegenheit wieder aufgenommen hat etc.).

Soweit eine Pflichtverletzung nachgewiesen werden kann, müssten Sie ebenfalls einen Schaden beweisen. Dieser kann zwar grundsätzlich darin liegen, dass weitere Geschäfte mit Dritten nicht zustande gekommen sind. Gleichwohl werden Sie hier in erhebliche Beweisschwierigkeiten kommen. Denn Sie müssten nachweisen, dass Ihnen ein Geschäft gerade deswegen durch die Lappen gegangen ist, weil Ihnen die Eintragung im Handelsregister gefehlt hat. Hier kämen evtl. Zeugenaussagen Ihrer potentiellen Geschäftspartner als Beweismittel in Betracht.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine erste rechtliche Orientierung vermittelt zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Sofern Sie eine abschließende Beurteilung Ihres Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem konkret zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Vorgehensweise weitere Kosten für die Beratung anfallen.

Gerne bin ich auch bereit, die weitere Vertretung und Beratung in der Angelegenheit für Sie zu übernehmen. Sie können mich jederzeit für eine weitere Beauftragung kontaktieren. In diesem Zusammenhang werde ich - soweit gewünscht - auch die Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehmen und mich um eine Deckungszusage bemühen.



Mit freundlichen Grüßen


Jorma Hein
Rechtsanwalt

______________________________________________________

Rechtsanwälte in Bürogemeinschaft
Jorma Hein / Philipp Achilles / Torben Müller / Wieland Stötzel

Jorma Hein, Rechtsanwalt
Gisselberger Str. 31
35037 Marburg

Tel: 06421 - 309788-11
Fax: 06421 - 309788-31
Email: hein@haftungsrecht.com
Web: www.haftungsrecht.com

Nachfrage vom Fragesteller 03.11.2007 | 09:07

Vielen dank für ihre Antwort.

Als Selbständiger Kaufmännischer Unternehmer im sinne das HGB bin ich zur Eintragung im HR u.a. Verpflichtet!

Ich muss feststellen das ihre Antwort großflächig nur die Grundsätzlichkeiten, die sich schon aus der Frage ergeben, nur in anderen Worten wiedergibt und so leider keine hilfestellung ergibt.

Sollange die Gesellschaft noch Aktiv im HR ist, ergeben sich Laufende Pflichten und Kosten, dieser Schaden ist sicherlich S/W Nachweisbar und da die Gesellschaft defacto z.Zt. ohne GF da steht werden daraus auch weitere Negativ Konsequenzen abzuleiten sein! Zudem kann die auflösung des Stammsitzes erst nach Auflösung der Niederlassung erfolgen! Auch hier gibt es mitlerweile Negative entwicklungen die bei Ordenrlicher Auftragserfüllung nicht zustande gekommen wären!

Die neueintragung im HR ist aus o.g. gründen und natürlich auch aus Transparenz gründen unbedingt erforderlich.
Knd. bestehen darauf, da sich in der Vergangenheit zeigte, das Unternehmer ohne HR eintragung von der BVA gerne mal als Weisungsabhängig bezeichnet wurden und eine Scheinselbständigkeit sowie Steuerverkürzung, umgehung von Sozialabgaben usw. verdächtigt wurden. All dies lässt sich durch den HR Eintrag glaubwürdig abstreiten. Welcher Scheinselbständige oder Schwarzarbeiter (auch mit Gewerbeanmeldung) lässt sich schon im HR Registrieren. Daher bestehen Ordentlich Unternehmer vor Auftragvergabe auf die HR Transparenz zur Risiko minderung!
Anderenfalls kann jeder im Falle eines Zwischenfalls oder des Konkurses behaupten das er in Primärer Abhängigkeit zum Auftraggeber stand und Sozialleistungen auch Jahre Später Nachverlangen.

Jetzt kommt es mir fast so vor als würde ich hier die Beratung abgeben.

Von einer Antwort auf meine Frage hätte ich erwartet das sie Konkrette hinweis zum weiteren Vorgehen enthält!
Evtl. zusammenfassung und Dokumetation der im Verstrichenen Zeitraum nicht zustande gekommenen Verträge. Wobei hier natürlich nicht 100% erfolg umzusetzen gewesen währe, die Vergangenheit dokumentiert 50% erfolg auf angebote und selbst wenn man hier nur 7/10 o. 10/10 ansetzen würde, könnte dies den Schaden mindern!
Als Vergleichszahlen könnten auch die Vorjahresergebnisse dienen die eine über Deutliche differenz zum jetzigen Stand zeigen.

Der Notar und Anwalt um den es geht wird selbst wissen wie es um seine Haftung steht!

Nach aussage des HR, das im Übrigen auf mein ersuchen dem Notar noch Telefonisch hilfestellung gegeben hat und auch die Zwischenverfühgungen bekannt gab, bedarf die Bearbeitung solcher Handlungen bei Korekter eingabe im HR 2tage bis maximal 2Wochen!
Der hier beanspruchte Zeitraum von 6 Monaten (Aft. 19.04.07) ist mehr als überdurchschnittlich lang!

Zudem würde ich auch das Geographische Gebiet "Süd Hessen/Nord BW" gerne ab Ffm in richtung Süden oder MA in Richtung Norden, eingrenzen wozu ich Marburg nicht als Süd Hessen zählen würde.

Vielen dank für ihr Bemühen.

Mfg

Ergänzung vom Anwalt 04.11.2007 | 17:47

Sehr geehrte Fragestellerin,


Sie haben den Sachverhalt nicht nur unvollständig geschildert, sondern auch lediglich zum Ausdruck gebracht, dass Sie einen Prozessvertreter suchen. Eine explizite Frage war Ihrem Sachverhalt nicht zu entnehmen.

Wenn sie möchten, dass ein Anwalt Ihr Anliegen seriös prüfen kann, dann sollten Sie den Sachverhalt zukünftig chronologisch, vollständig und ohne Abkürzungen in ganzen Sätzen schildern, um im Anschluss eine konkrete Frage zu stellen. Andernfalls müssen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Anfrage aus Ihrer Sicht nur unzureichend beantwortet werden kann.

Wenn Sie sich im Übrigen konkrete Hinweise auf ein weiteres Vorgehen erhoffen, sollten Sie dies bei zukünftigen Anfragen auch deutlich machen. Denn der antwortende Anwalt kann schließlich keine Gedanken lesen.


Für die Weiterverfolgung Ihrer Ansprüche wünsche ich Ihnen alles Gute.



Mit freundlichen Grüßen


Jorma Hein
Rechtsanwalt und Mediator
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