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Schadensersatz nach Vertragsbruch (Medizin, England)


24.11.2007 18:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Eine deutsche Agency vermittelt Einsätze von Allgemeinmedizinern in England. Auftraggeber in England ist das dortige NHS (National Health System), das seinerseits von örtlichen englischen Mittlern die ärztliche Versorgung für die Bevölkerung an Wochenenden sicherstellen läßt. Diese beauftragt eine der vielen deutschen Agencies.

Einsätze werden praktisch immer telefonisch definiert und dann per E-mail schriftlich bestätigt.
Der deutsche Arzt erhält ein Honorar für die Arbeitsstunden in England, zahlt aber selbst Flug, Unterkunft und Car Rental für die Hausbesuche bei Patienten.

Eine schriftliche Vertragssituation besteht nicht (außer der E-mail Bestätigung der Einsätze). Eine primäre schriftliche Belehrung durch englische oder deutsche Mittler über Vertragsbedingungen existiert nicht.

Alle Mittler geben die Aufträge per Telefon und bestätigen dann die Termine per E-mail. Nicht ganz selten werden ausländische Ärzte von den "Engländern" suspendiert. Dies erfordert aber ein formales Verfahren zur Klärung von Kunstfehlern. Werden diese nicht festgestellt, wird die Suspendierung aufgehoben.

Ein solches Verfahren hat im vorliegenden Fall nicht stattgefunden.
Ich war seit Jahren in solcher Weise an Wochenenden an verschiedenen Orten in England für verschiedene deutsche Mittler tätig.

Im August wurde ein 1-wöchiger Auftrag per Telefon und E-mail festgelegt. Nach 3 Tagen Einsatz in England kam seitens der deutschen Agency die Handy-Mitteilung, der Auftrag sei hinfällig.
Ein Grund wurde nicht genannt.

Weder die deutsche Agency noch die englischen Mittler äußerten sich bis heute transparent und/oder verbindlich. Der eine verweist bei direkter Befragung auf den anderen.

Es resultiert m.E. ein Schadensanspruch für
a) die entgangegen vereinbarten Einsätze und Honorare,
b) ein Ausgleich für den finanziellen Aufwand eines frühzeitigen Rückflugs und
c) ein Ausgleich für die Überbuchung von Mietwagen und Unterkunft.
Summa summarum ca. 3.000 Euro.


Frage:
1. Wer ist der Streitgegner (die deutsche Agency, die per Telefon und E-mail die Aufträge erteilt)

2. Wie wäre das Honorar für ein Mandat einzuschätzen ?



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Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen Stellung und beantworte diese wie folgt:


1.Wer ist der Streitgegner (die deutsche Agency, die per Telefon und E-mail die Aufträge erteilt)
Streitgegner wäre jeweils Ihr Vertragspartner. Dies ist infolge der Auftragserteilung die deutsche Agency.


2.Wie wäre das Honorar für ein Mandat einzuschätzen ?
Ausgehend von einem Gegenstandswert in Höhe von 3 TEUR ergibt sich für die außergerichtliche Interessenwahrnehmung ein übliches Honorar in Höhe von 245,70 EUR (1,3 Geschäftsgebühr) zzgl. Auslagen und Umsatzsteuer. Dabei ist allerdings darauf hinzuweisen, dass das Honorar für die außergerichtliche Tätigkeit nunmehr gem. RVG frei verhandelbar ist.
Im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung Ihrer Ansprüche in Höhe von etwa 3000 EUR würde eine 1,3 Verfahrensgebühr in Höhe von 245,70 EUR sowie grds. eine 1,2 Terminsgebühr in Höhe von 226,80 EUR entstehen. Sollte es zu einem gerichtlichen Vergleich kommen, entstünde daneben eine Vergleichsgebühr in Höhe von 189 EUR. Alle Gebühren verstehen sich zzgl. Auslagen und Umsatzsteuer.


Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen für etwaige Rückfragen und weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich bei Ihnen bedanken und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht
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