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Schadensersatz nach Verkehrsunfall

26.01.2013 16:41 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Herr/Frau Rechtsanwalt,

im Dezember vergangenen Jahres beschädigte ein Räumfahrzeug der Gemeinde meinen PKW erheblich.

Das Fahrzeug kam aus einer nicht einsichtigen Spielstraße derart schnell in die von mir befahrenen Strasse herangefahren und rutschte mir dabei mit dem Räumschild in meinen forderen Kotflügel.

Polizeibeamten nahmen den Unfall auf und verwarnten den Unfallgegner mit einem Bußgeld. Meine Reparaturkosten, nebst Nutzungsausfall, machte ich gegenüber der zuständigen Versicherung, der KSA Berlin, geltend.

Nun lies mich diese wissen, dass ein Schadensausgleich nur in Höhe von 80 % erfolgen und der Nutzungsausfall um die Hälfte gekürzt werden soll.

Die Begründung ist, das Fahrzeug hätte die gelbe Warnlampe angeschalten gehabt.

Weiter, ich hätte das herannahende Fahrzeug sehen müssen und trotz Vorfahrts-berechtigung diese nicht erzwingen dürfen.

Die einmündende Spielstraße läßt sich aufgrund von 2m hohen Metallzäunen mit Hecken nicht einsehen, weshalb ich auch nicht reagieren konnte.

Der Zusammenstoß fand dabei auch unmittelbar an dem Schnittpunkt der beiden Straßenachsen statt.

Ist die Versicherung hier im Recht?

Vorab vielen Dank!

MfG
26.01.2013 | 17:25

Antwort

von


(266)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Nach meiner Einschätzung sind Sie hier grundsätzlich im Recht. Die (möglicherweise) eingeschaltete Warnlampe des Reinigungsfahrzeugs allein führt nach m. E. nicht dazu, dass Sie eine Teilschuld an dem Unfall tragen. Entscheidend ist, dass Sie den Unfall offensichtlich gar nicht hätten verhindern können, da die Straße nicht einsehbar war und Sie auch vorfahrtsberechtigt waren.

Sollte ein Gericht über diese Frage zu entscheiden haben, so kann es allerdings passieren, dass der Versicherung Recht gegeben wird, da Sie sich grundsätzlich auch die 20 prozentige Betriebsgefahr Ihres Fahrzeugs anrechnen lassen müssen. Es wird in einem solchen Verfahren auch auf die konkrete Situation ankommen und auf die Beweislage.

Insbesondere dann, wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung für das Verkehrsrecht verfügen, sollten Sie sich weiter anwaltlich beraten lassen und die Versicherung auf den Restbetrag gerichtlich in Anspruch nehmen.

Ohne Rechtsschutz kommt es darauf an, ob Sie bereit sind, das Restrisiko zu tragen, dass Ihnen das Gericht die Betriebsgefahr anrechnet oder die Beweissituation für Sie nicht optimal ist.

Im Zweifel würde ich Ihnen aber zur Klage raten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in dieser Angelegenheit!


Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sofern hier relevante Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sind, kann die rechtliche Einschätzung auch völlig anders aussehen. Den Gang zu einem Berufskollegen vor Ort kann und will diese Plattform nicht ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

www.zimmlinghaus.de


ANTWORT VON

(266)

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