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Schadensersatz nach Fehler am elektrischen Hausanschluss nach ProdHaftG

22.08.2019 12:11 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Am 20.8.2019 kam es in der Hauschanschlussmuffe zu einem PE-Leiter Bruch. In Folge dessen lag in meinem Haus 370V Spannung an L1 und L2 an. Da der Netzbetreiber, in diesem Fall die Westnetz nicht zur Wartung der unterirdischen Infrastruktur verpflichtet ist, greift hier nur das ProdHaftG. Die Westnetz will nun, nur einen Zeitwert der durch die Überspannung zerstörten Geräte zahlen.

Aus meiner Sicht ist das nicht gerechtfertigt. Der Schaden war von mir unabwendbar und wurde nur durch das Produkt der Westnetz verursacht. Daher nun die Frage: Besteht hier ein realistischer Anspruch auf einen Schadensersatz in Höhe des Wiederbeschaffungswerts?

22.08.2019 | 13:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Ich unterstelle die Anwendbarkeit des ProdHaftG.
§ 11 sieht bei Sachschäden einen Betrag in Höhe von 500 € vor, den der Geschädigte selbst zu tragen hat.

Art und Umfang des Schadensersatzes sind im ProdHG nicht besonderns geregelt, daher gilt § 249 BGB .

Der zur Wiederherstellung erforderliche Geldbetrag ist zu zahlen.

Ist eine Sache zerstört, sind die Kosten der Wiederbeschaffung einer gleichartigen oder wirtschaftlich gleichwertigen Sache zu erstatten.

D.h. Sie erhalten den Betrag, den Sie aufwenden müssten, um gleiWiederbeschaffungswert).

Zeitwert ist dagegen der Wert, den Sie bei Verkauf der unbeschädigten Sache zum Zeitpunkt des Schadenseintritts erhalten hätten.

Einen Anspruch auf den Neuwert, d.h. den Wert einer Neubeschaffung, haben Sie nicht.

Wenn also die beschädigten Gegenstände keinen Marktwert mehr haben, beträgt die Entschädigung null.

> Sie haben einen realistischen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe des Wiederbeschaffungswertes.

Nutzen Sie bei Bedarf bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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