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Schadensersatz nach Einlagerung

| 10.02.2014 00:24 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Nach der Anmietung einer Lagerhalle und der Einlagerung, wurde das Lagergut durch Wassereinbruch stark beschädigt, so dass meine Versicherung ca. 28.000,00 € Schadensersatz an meine Kunden leisten musste.
Der Lagervertrag ist zwischen zwei Geschäftsleute mit ein Handschlag und die folgende Lagermiete in bar zu stande gekommen. Die monatliche Lagermiete wurde mit Mehrwertsteuer und Quittung, mit Unterschrift und Stempel ordentlich gebucht.
Nach dem die Versicherung den Schaden reguliert hat, kündigte diese den Vertrag.
Um eine neue Versicherung zu bekommen musste ich die Bedingungen der neuen Versicherung akzeptieren und die viel höhere Prämie bezahlen.
Die nun bezahlte höhere monatlichen Belastung von 445,-€ sind nun nach zwei Jahren erheblich gewachsen und möchte diesen Schaden einklagen.
Welche Möglichkeiten habe ich, den finanziellen Schaden geltend zu machen?
Und wie sind meine Erfolgsaussichten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ich habe Sie so verstanden, dass Sie die Lagerhalle von einem Dritten angemietet haben.

Dann können Sie den finanziellen Schaden durchaus von dem Vermieter der Lagerhalle ersetzt verlangen. Selbst bei einem Vertrag per Handschlag ist eine wasserdichte Lagerhalle normaler Zustand und ein Wassereinbruch ein Mangel.

Das einzige Problem ist Ihre Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Absatz 2 BGB. Laut dieser Vorschrift müssen Sie den Schaden nach Möglichkeit mindern. Daher KÖNNTE die Gegenseite Ihrer Ersatzforderung eventuell entgegenhalten, dass eine Weiterreichung der Schadensersatzforderung Ihrer Kunden an den Lagerhallenvermieter einen geringeren Schaden verursacht hätte als die nunmehr höhere Prämienforderung (sofern dann tatsächlich ein geringerer Schaden entstanden wäre).

Von dieser Minderungspflicht abgesehen (deren genauere Umstände von dem konkreten Sachverhalt abhängen), haben Sie aber sehr gute Erfolgsaussichten.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2014 | 06:39

Vielen dank für ihre Antwort.
Wenn ich sie richtig verstanden habe, ist es ratsam die erhöhte Versicherungprämie einzuklagen , die nun bei ca. 10.000,-€ steht , als den Schaden am Lagergut.
Wie viel Monate der erhöhten Prämienzahlung sind eigendlich zulässig, für meine Schadensersatzansprüche?
Der Eigentümer der Lagerhalle ist nicht der Vertragspartner, spielt das eine Rolle?

MfG.


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2014 | 16:14

Sehr geehrter Ratsuchender,

das haben Sie korrekt verstanden.

Grundsätzlich können Sie unbegrenzt viele Monatsprämien einklagen, allerdings wird das von der Schadensminderungspflicht begrenzt, also davon, ob Sie auch einen günstigeren Verträg bekommen könnten (sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft), sowie von dem erlittenen Schaden des Kunden iHv 28.000 €. Wenn also der Schaden durch die höheren Prämien den Betrag von 28.000 € überschreitet, wird es schwierig, den Teilbetrag über dieser Grenze durchzusetzen.

Nein, das spielt keine Rolle. Sie müssen den Schaden gegen den Vertragspartner geltend machen. Ob dieser ihn wiederum gegen den Eigentümer geltend machen kann, ist dessen Problem.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.02.2014 | 00:55

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