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Schadensersatz gegenüber Steuerberater

29.07.2015 17:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


20:51

Guten Tag an alle. Vor rund 6 Jahren musste ich mit meiner Firma Insolvenz anmelden. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Hauptschuld bei meinem Steuerberater lag. Er hat mir einen Schaden in Höhe von rund 1,3 Mio hinterlassen. Wir leben seit dem vom Existenzminimum. Mein Billig Anwalt meinte der Fall ist verjährt und es gab und gibt keine Prozesskostenbeihilfe für meinen Fall. Die Rechtsanwalts - und den Gerichtskostenvorschuss von 40 bis 50 tsd Euros konnten wir nicht nicht stemmen. Nun meine Frage weiß irgendwer da draußen ob es noch irgendeine Möglichkeit gibt zu meinem Recht zu kommen?

29.07.2015 | 18:01

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Ob die Schadenersatzforderung gerechtfertigt ist und ob die Tatsachen, die Grundlage der Forderung sind, nachgewiesen werden können, läßt sich aus der Schilderung des Sachverhalts nicht entnehmen. Deshalb kann man nicht beurteilen, ob eine evt. Klage Aussicht auf Erfolg hat.


2.

Soweit Sie schreiben, für Sie gäbe es keine Prozeßkostenhilfe (PKH), ist ebenfalls nicht ersichtlich, aus welchem Grund das so ist. Wenn Sie am Existenzminimum leben, dürften die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sein. Damit PKH bewilligt wird, muß die Klage aber auch Aussicht auf Erfolg haben. Sieht das Gericht im PKH-Prüfungsverfahren keine Erfolgssausicht, wird PKH nicht bewilligt.


3.

Sofern Sie überzeugt sind, mit einer Schadenersatzklage Erfolg haben zu können, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um die gesamte Forderung geltend zu machen, haben Sie auch die Möglichkeit, eine Teilklage zu erheben. D. h., Sie machen nur einen Teilbetrag geltend und zwar in einer Höhe, daß Sie Gerichts- und Rechtsanwaltshonorarvorschuß zahlen können.



Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 29.07.2015 | 18:45

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre schnelle Stellungnahme.

Zu 1. Eine Klage hat nach meinen bisherigen Beratern absolut die Chance den Schadensersatz einzuklagen und zu gewinnen. Dies wird durch entsprechende Gutachten und von Wirtschaftsprüfern sowie Anwälten bestätigt.

Das es eine Prozesskostenbeihilfe gäben kann wurde mir immer wieder anders bestätigt. Jetzt so was!

Mein jetziger Anwalt hat immer wieder bestätigt, dass die Verjährungsfrist abgelaufen ist und selbst wenn ich das Geld für den Prozess aufbringen würde das Verfahren verjährt sein. Gibt es hier noch irgend eine andere Möglichkeit den Schadensersatz einzuklagen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.07.2015 | 20:51

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Daß Schadenersatzansprüche gegen den Steuerberater verjährt sein können, liegt zunächst auf der Hand, da die Regelverjährung des BGB 3 Jahre beträgt.

Ob Ihre Forderungen allerdings tatsächlich verjährt sind, kann man nur nach eingehender Prüfung des Sachverhalts sagen.


2.

Bezüglich der Prozeßkostenhilfe müßte man Ihnen genau das gesagt haben, was ich in meiner Antwort geschrieben habe.


3.

Wenn Sie Schadenersatzforderungen haben, müssen Sie diese zunächst beziffern und dem Steuerberater zur Zahlung aufgeben. Zahlt er nicht, bliebe Ihnen nur die Klage, ggf. in Form einer Teilklage. Zwar haben Sie auch die Möglichkeit, Antrag auf Erlaß eines Mahnbescheids zu stellen, jedoch wird man davon ausgehen dürfen, daß der Steuerberater Widespruch einlegt. Dann geht das Mahnverfahren in das Klageverfahren über, so daß man auch sogleich Klage erheben kann.

Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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50226 Frechen-Königsdorf
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