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Schadensersatz für Schäden an Türen?

11.01.2013 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Mein Vermieter sagte mir, dass ich spätestens bei Auszug aus meiner gemieteten Wohnung drei neue Türen (zwei Zimmertüren und eine Wohnungseingangstür) ersetzen müsse, da ich alle drei Türen beschädigt hätte.
Durch Anfassen bzw. Herumfassen um die Tür, also nicht ständiges Benutzen der Türklinken, ist das Funier an mehreren Stellen in Höhe der Klinken und etwas darunter und darüber am Türrand abgeplatz oder beschädigt. Angeblich kann das ein Tischler nicht reparieren.
Meine Frage ist, muss ich drei neue Türen kaufen oder muss der Vermieter für diese Kosten aufkommen? Handelt es sich um Verschleiß? Mein Vermieter meint, die Schäden seien durch Falschbehandlung entstanden. Aber ich frage mich, welcher Mensch fasst denn immer nur ausschl. an die Türklinken? Die Türen sind jetzt knapp 10 Jahre alt und ich wohne hier seit gut neun Jahren (Erstbezug).

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für die an den Türen entstandenen Schäden müssten Sie nur aufkommen, wenn Sie diese wirklich durch nicht sachgemäße Benutzung verursacht hätten. Dies müsste Ihr Vermieter, wenn er einen Schadensersatzanspruch geltend macht, beweisen. Nach Ihrer Darstellung sehe ich aber nicht, dass Sie für die Schäden aufkommen müssten, sondern dass diese verschleißbedingt sind und nicht von Ihnen zu verantworten.

Im Streitfall vor Gericht müsste freilich ein Sachverständiger die Frage entscheiden, ob eine unsachgemäße Behandlung den Schaden verursacht hat, oder ob Verschleiß vorliegt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schwartmann, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2013 | 17:25

Müsste es unbedingt ein Sachverständiger vor Gericht sein oder könnte ich auch selbst einen Sachverständigen beauftragen bzw. der Mieterschutzbund, um dem Vermieter die Beurteilung diese Sachverständigen zu zeigen, so dass es evtl. erst gar nicht vor Gericht gehen muss.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2013 | 20:21

Natürlich können Sie selbst einen Sachverständigen beauftragen, aber wenn der Vermieter dieses Partei-Gutachten nicht akzeptiert und vor Gericht geht, wird das Gericht einen unabhängigen Gutachter beauftragen.

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