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Schadensersatz für Kosten durch Neuvermietung, entstanden durch Mobbing

27.07.2011 08:47 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich vermiete eine Wohnung in einem 3-Familien-Haus in der bislang ein sehr angenehmer und zuverlässiger Mieter wohnte. Eine Mitbewohnerin (Eigentümerin) schikanierte diesen Mieter aber derart, dass er seinen Vertrag vorzeitig kündigte. Er hatte sogar ein ärztliches Attest, das ihm bescheinigt, dass seine Beschwerden auf dieses Mobbing zurück zu führen sind. Das Mobbing war alltäglich und reichte bis hin zu Beleidigungen ("dreckiger Ausländer") und Tätlichkeiten.
Meine Frage ist nun, kann ich Schadensersatz für die entstehenden Kosten einer Neuvermietung im Wege einer Klage verlangen?
27.07.2011 | 09:28

Antwort

von


(140)
Saarlandstraße 62
44139 Dortmund
Tel: 0231 580 94 95
Web: http://www.rechtsanwalt-do.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Inanspruchnahme der Wohnungseigentümerin ist grundsätzlich möglich.

Als gesetzliche Grundlage kommt § 823 Absatz 2 BGB in Betracht wegen einer Verletzung der Schutzgesetze § 14 Nr. 1 WEG und § 1004 BGB.

Nach § 14 Nr. 1 WEG hat jeder Wohnungseigentümer alles zu unterlassen, was die übrigen in der Nutzung vermeidbar stören würde.
Sie nutzen Ihre Wohnung zur Vermietung.

Wenn nun ein Eigentümer den Mieter eines anderen Eigentümers so lang andauernd und intensiv beschimpft, beleidigt, angreift, dass das körperliche Wohlbefinden des Mieter darunter leidet, und er deshalb das Mietverhältnis beendet, kann dies (zusätzlich zu den Rechtsverletzungen gegenüber dem Mieter) auch eine Rechtsverletzung gegenüber dem vermietenden Eigentümer darstellen.

Insbesondere ist dies dann anzunehmen, wenn der Mieter die Wohnung noch nicht einmal mehr unbeschwert betreten bzw. verlassen kann, weil jederzeit mit belästigenden Attacken zu rechnen ist.

Bevor Sie die andere Eigentümerin in Anspruch nehmen, sollte in jedem Fall noch die Beweislage geklärt werden, da Sie für die dem Anspruch zu Grunde liegenden Tatsachen darlegungs- und beweisbelastet sein werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick verschaffen konnte.
Wenn Sie möchten, werde ich gerne in der Sache für Sie tätig. Für eine (kostenlose) erste Besprechung, z.B. über die bei einer weiteren Beauftragung entstehenden Kosten, rufen Sie mich gerne an unter 0231.580 94 95.

Die von mir erteilte Rechtsauskunft basiert ausschließlich auf Ihren Sachverhaltsangaben. Meine Antwort ist eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, so wie er von Ihnen geschildert wurde. Um eine ausführliche Begutachtung vorzunehmen, ist eine persönliche Beratung im Rahmen eines Mandats zwingend erforderlich. Es kann sich nämlich eine ganz andere rechtliche Beurteilung ergeben, wenn noch weitere Informationen hinzukommen oder andere weggelassen werden.


Mit besten Grüßen
Sebastian Belgardt


Kanzleianschrift:
Großholthauser Str. 124
44227 Dortmund

Kontaktmöglichkeiten:

T e l e f o n : 0231. 580 94 95
F a x : 0231. 580 94 96
E m a i l : info@ra-belgardt.de
I n t e r n e t : www.ra-belgardt.de

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