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Schadenfreiheitsrabat


18.07.2004 21:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo
meine Tochter verschuldete mit meinem PKW einen Verkehrsunfall und beging Unfallflucht.Der Sachschaden betrug ca. 1000E.,den ich als Fahrzeughalter bezahlt habe.

Nun hat mich meine versicherung von derzeit SF 19 auf SF 9 hochgestuft, obwohl der Schaden von mir voll bezahlt ist.

Kann mich meine Versicherung hochstufen als Unbeteiligter?
Ich halte das für eine Abzockerei,zudem hat die Versicherung dadurch keine Nachteile.

Gruss Dieter

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Guten Tag,

die Antwort auf Ihre Frage erscheint eigentlich widersinnig, da Sie den Schaden selbst voll ausgeglichen haben: Ihre Versicherung darf, nach den üblichen Versicherungsbedingungen, die Schadenfreiheitsklasse hochsetzten, weil mit Ihrem Wagen ein Unfall verursacht wurde und die dem Haftpflichtversicherung dem Unfallgegner somit automatisch Sachdenersatz leisten müsste, wenn Sie dies nicht schon selbst getan haben.

Mit dem Unfall ist ein gesetzlicher Schadenersatzanspruch des Unfallgegners gegen Ihre Versicherung zunächst entstanden. Da Sie aufgrund der Unfallflucht Ihrer Versicherung im sog. Innenverhältnis zum Ausgleich des Schadens verpflichtet wären (vorsätzliche Straftat des Fahrers nach dem Unfall), haben Sie den Schaden dann entweder an Ihre Versicherung oder direkt an den Unfallgegner ausgeglichen. Weil zudem die Schadenfreiheitsregelung mit dem Rabattsystem letzlich eine Prognose in die Zukunft darstellt, mit wieviel weiteren Unfällen statistisch zu rechnen ist (ungefähr nach dem Motto: mit wessen Auto einmal ein Unfall gebaut wurde, dem passiert das schneller noch einmal), zählt dieser Unfall mit Verschulden auf Ihrer Seite auch zu Lasten des Rabattsystems.

Allenfalls im Rahmen der Kulanz könnte eine Rückgängigmachung erfolgreich sein, oder Sie reden mit einer anderen Versicherung, ob bei einem Wechsel vielleicht der günstigere Tarif behalten werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen


Ralf Thormann
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Recklinghausen
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