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Schadenersatzforderung wegen Sterbegeld


| 01.03.2007 17:47 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag,
ich habe eine Frage bzgl. folgenden Vorganges. Mein Sohn ist im Dezember 2006 verstorben. Der Arbeitgeber meines Sohnes hat mich telefonisch aufgefordert das Sterbegeld zu beantragen. Dies habe ich schriftlich getan. Und habe angegeben dass mein Sohn die überwiegende Zeit seiner Lehre bei mir gewohnt hat. Daraufhin hat der Arbeitgeber das Sterbegeld auf mein Konto überwiesen. Jetzt erhalte ich ein Schreiben von dem Anwalt meines Exmannes, mit Androhung einer Schadenersatzklage gegen mich und der Forderung ich soll das Sterbegeld und Die Anwaltskosten, die sich auf ca 300 Euro belaufen auf das Konto des Anwaltes überweisen. Ich wollte und werde das STerbegeld auf ein Konto einzahlen auf das ich und mein Exmann Zugriff haben einzahlen, damit das Geld zweckgebunden für die Grabpflege eingesetzt werden kann.
Nun meine Frage. Ist der Anwalt berechtigt die Anwaltskosten, für einen Auftrag, den meine Exmann gegeben hat um das Sterbegeld einzufordern, von mir zu verlangen.
Vielen Dank im voraus.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


sofern die Angaben, dass der Sohn überwiegend bei Ihnen gelebt hat, zutreffend ist und Sie nun das Sterbegeld für die Grabpfege verwenden wollen, sollten Sie dieses dem Anwalt mitteilen und die Ansprüche zurückweisen.

Das Sterbegeld soll zwar dazu dienen, die Bestattungskosten abzudecken und ich gehe davon aus, dass der Kindesvater diese getragen hat (sonst hätte er schon keinen Anspruch). Aber gleichwohl käme dieses Geld dann ja der Grabpflege zugute und weitere Aufwendungen auch des Vaters würden dadurch vermieden werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 01.03.2007 | 19:02

Mein Sohn hat eine Zeit lang selbstständig in einer Wohnung, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde,gelebt und ist anschließend zu seiner Großmutter gezogen, danach hat er auch einige Zeit in dem Haus seines Vaters gewohnt. Er hat also weder den überwiegenden Teil seiner Ausbildung bei mir, aber auch nicht bei seinem Vater gelebt. Wie schon gesagt ich möchte das Sterbegeld nicht für mich behalten. Es geht mir darum, ob ich so vorgehen kann, d.h. ich überweise das Geld auf ein Konto, auf das mein Exmann Zugriff hat.
Kann ich die Forderung bzgl. Ausgleichung der Anwaltskosten definitiv zurückweisen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.03.2007 | 20:12

Sehr geehrte Ratsuchende,

in der Eingangsfrage hatten Sie ausgeführt, "Und habe angegeben dass mein Sohn die überwiegende Zeit seiner Lehre bei mir gewohnt hat", der Sie nun widersprechen.

Das ist dann natürlich nicht mehr so unproblematisch, wie eingangs beantwortet. Gleichwohl werden Sie die Forderung zurückweisen können, da bis zum Anwaltsschreiben wohl noch kein Verzug vorhanden gewesen ist. Sie sollten die Zurückweisung aber auch mit der beabsichtigen künftigen Kontonutzung begründen.

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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