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Schadenersatzforderung gegenüber KFZ Versicherung

| 18.11.2012 22:46 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Sehr geehrter Herr Anwalt ,

folgender Sachverhalt:

Meine Person hat einen BMW X5 welcher im 06/2010 von einem Freund gefahren worden ist. Dieser hatte einen Unfall auf der Autobahn mit einem Transporter welcher die Spur gewechselt hat und meinen Freund also den Fahrer meines Fahrzeuges nicht gesehen hat. Die Polizei kam herbei und der Transportfahrer räumte seine Schuld ein. Er wurde daher auch von der Polizei als der schuldige hinterlegt. So nun wurde mein Fahrzeug zur Begutachtung zum TÜV gebracht . Gutachten wurde erstellt Schaden lag laut Gutachten bei 18.000 Euro. Mein Interesse fiktiv abzurechnen also laut Gutachten wurde der gegnerischen Haftpflichtversicherung mitgeteilt. Diese antwortete Sie müssen auf ein Unfallanalytisches Gutachten warten.Dieses kam aber anscheinend niemals an da es erst gar nicht angefordert worden war. (Mehr dazu später) . Meine Person ab zum Anwalt und über Ihn Schadensersatzforderung gefordert. Es kam zu keiner aussergerichtlichen Einigung. Wir also in die erste Instanz. Unabhängiger Gutachter wurde vom Gericht bestellt. Dieser bestätigte den Unfallhergang ohne jeden Zweifel. Die Gegenseite also der Rechtsanwalt der Versicherungsgesellschaft sprach vom ersten Schreiben an nur von irgendwelchen Unfallmanipulationen er bestritt um es genau zu nehmen eigentlich alles. Er bestritt auch das dass Fahrzeug nicht mein Eigentum wäre. Dieses konnten wir dann durch eine entsprechende Rechnung vom Autohaus nachweisen. So dann versuchte er es über die Schiene mit der Abgrenzung der Vorschäden , welche auch Einwandfrei konnte nachgewiesen werden. Das Fahrzeug hatte einen Vorschaden an der Fahrerseite von vorne bis zur Mitte des Fahrzeuges . Dieser wurde auch in Abzug gebracht. Das Urteil nach fast zwei Jahren lautete meine Person hat gewonnen. Die Gegenseite aber ab in die Berufung. Es sei noch zu erwähnen das die Gegenseite also der Herr Anwalt sage und schreibe 16 mal Fristverlängerung erbeten hat und auch noch bekommen hat. In der Berufungsbegründung bringt der Herr Verteidiger aufeinmal neue Beweise hervor. Der Beweis soll sein das mein Fahrzeug einen Tag vorm Unfallereignis auf einem Gelände einer Werkstatt gesehen worden war und die gesamte Linke Seite beschädigt sei. Die Observation vom Bundesverfassungschutz galt aber niemals meiner Person oder der meines Freundes welcher zu dieser Zeit das Fahrzeug besass, die Observation diente einer anderen Person dessen Namen ich hier nicht nennen darf , und die meine Person und mein Freund niemals gekannt haben und auch kennen. Über die Berufung wird denke ich in den nächsten 3-4 Monaten entschieden werden. Mein Anwalt hatte sein Mandat niedergelegt ohne einen Grund mir zu nennen. Daher gehe ich den Weg selber und das Gericht weiss darüber auch Bescheid. Nunmehr ist mir und auch meinem EX Anwalt aber mehr und mehr klar geworden wie der gegnerische Anwalt ständig auf diese Vorwürfe von Anfang an gekommen ist. Er gibt eins zu eins mehrere Indizien von der Observation in seinen Schreiben an meine Person wieder welche unmöglich dem Zufall angehören. Er behauptet sogar dass er den Observationsbericht erst 3 Tage vor Berufungsbegründung hereinbekommen hat. Die Wahrheit ist das der gegnerische Anwalt von Anfang an des Verfahrens über all dies Bescheid gewusst hat es aber nie erwähnt hat so in der Art sich einen Joker in der Hinterhand festzuhalten für das Berufungsverfahren. Ich nehme an da es somit mehr Geld vom Mandaten gibt da er sie ja auch noch im Berufungsverfahren vertritt. Es läuft nähmlich ein Observationsverfahren bereits seit 2010 welches von der Staatsanwalt aus zum Bundesverfassungschutz hinausging und wahrscheinlich auch zur Polizei da man mich nach Verkündung des Urteils aus erster Instanz als Zeuge zu Polizei gerufen hat wegen dem Unfallschaden an meinem Auto.

Jetzt meine Fragen ,

1 Frage : Darf so ein Beweis gegen meine Person verwertet werden obwohl eine ganz andere Person observiert worden ist und anscheinend zufällig zur gleichen Zeit vor meinem Fahrzeug mit seinem vom Hof dieser Werkstatt gefahren sind ???

2 Frage : Was hat bitteschön Bundesverfassungschutz mit Schadensersatzforderungen zu tun ??

3 Frage : dürfen im Zuge der Observation getätigte Beweise wie zb Fotos oder dergleichen , gegen meine Person verwendet werden obwohl ich nicht betroffener war?? " persönlichkeitsrechtsverletzung "

4 Frage : dürfen Anwälte solche schweren Beweise wirklich über den gesamten Prozess hinweg verschweigen, und das von Anfang an ?? laufen Sie damit denn nicht Gefahr das die Beweise abgelehnt werden wenn es herauskommt das Sie bereits lange vorher von all diesen Bescheid wussten ?? Denn hätte er das gleich erwähnt , dann hätten wir uns gegebenfalls an meinen Freund wenden müssen und hätten Ihn in den zwei Jahren Belangen können falls er irgendwas verheimlicht !!


Ich bitte Sie um kompetente Antworten meiner Fragen .

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
1. Frage:
Es ist zwar nicht nachvollziehbar, wie die Gegenseite an die Informationen gekommen ist, grundsätzlich sind solche Beweise aus Verfahren gegen Dritte jedoch zulässig.

2. Frage:
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat mit zivilrechtlichen Verfahren nichts zu tun. Dies gehört nicht zu deren Aufgaben. In welchem Zusammenhang der Verfassungsschutz hier tätig geworden sein soll, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Der Verkehrsunfall kann jedoch nicht der Anlass gewesen sein.

3. Frage:
Fotos sind jedenfalls dann verwertbar, wenn diese rechtmäßig erstellt worden sind. Das kann auch bei Verfahren gegen Dritte der Fall sein. Dies kann allerdings nur im Einzelfall geprüft werden. Sofern die Fotos nur ihr Fahrzeug zeigen, kommt eine Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte allerdings ohnehin nicht in Betracht. Ihr Persönlichkeitsrecht kann durch solche Fotos nicht betroffen sein.

4.
Richtig ist, dass die Gegenseite die Beweismittel nicht zurückhalten darf. Hätten die Beweise bereits in erster Instanz vorgelegt werden können, so wären die Beweise in der Berufung vom Gericht zurückzuweisen. Das Gericht dürfte diese Beweise dann nicht berücksichtigen.



Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Conzen
(Rechtsanwalt)


Alt Pempelfort 15
40211 Düsseldorf

0211 / 699 90 699
0211 / 699 90 691
mail: info@ra-conzen.de
web: www.ra-conzen.de


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Bewertung des Fragestellers 19.11.2012 | 18:37

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Stellungnahme vom Anwalt:
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