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Schadenersatzforderung gegen einen Notar


24.09.2007 18:37 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Ohne jetzt alle Einzelheiten zu nennen, hätte ich gern gewusst, ob eine Beschwerde gegen einen Notar an die Notarkammer dort entschieden wird und dann auch rechtswirksamen Charakter hat? Mit anderen Worten, wird die Notarkammer festlegen, ob ich Anspruch auf Schadenersatz habe und in welcher Höhe? Oder gibt es eine andere Schiedsstelle, an die ich mich wenden kann?

Oder kann ich mich evtl. später bei einem evtl. Mahnverfahren auf das Urteil der Notarkammer rechtswirkend berufen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Verletzt der Notar seine Amtspflichten, so kann gegen ihn eine Beschwerde bei zuständigen Notarkammer eingereicht werden.

Notarkammer Schleswig-Holstein
Gottorfstraße 13
24837 Schleswig
Telefon: (04621) 93910
Telefax: (04621) 939126
E-Mail: info@notk-sh.de <mailto:info@notk-sh.de>

Der Notar wird bei einem entsprechenden Fehlverhalten von der Standesaufsicht (Notarkammer) und von der Dienstaufsicht (Justizverwaltung) zur Rechenschaft gezogen. Einige Amtspflichten können zusätzlich strafrechtlich relevant sein. Soweit Sie eine Beschwerde abgeben, nehmen Sie an dem Verfahren nicht teil. Daher wird Ihnen auch das Ergebnis Ihrer Beschwerde nicht mitgeteilt.

2. Die Entscheidung, ob ein Schadensersatzanspruch gegeben ist oder nicht, trifft das zuständige ordentliche Gerichte. Ansprüche auf Schadensersatz sind durch Klage/Mahnbescheid geltend zu machen, Einwendungen gegen eine Kostenberechnung sind gem. § 156 KostO und Ansprüche auf Vornahme einer Amtshandlung sind gem. § 15 BNotO durch Beschwerde geltend zu machen.

Im Falle eines Schadensersatzanspruches haftet der Notar persönlich und uneingeschränkt, § 19 BNotO. Der Ersatzanspruch verjährt drei Jahre, nachdem Sie von dem Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen Kenntnis erlangt hat, spätestens dreißig Jahre nach der Amtspflichtverletzung.

Zur Absicherung der persönlichen Haftung ist eine Notarhaftpflichtversicherung seitens des Notars gesetzlich vorgeschrieben.

Eine Berufung auf die Entscheidung der Standesaufsicht ist nicht möglich.

Ich hoffe Ihnen einen entsprechenden Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom
Ergänzung vom Anwalt 09.07.2008 | 07:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider konnte ich Sie per Email nicht erreichen. Da der eingesetzte Betrag noch immer zur Zahlung offen steht, bitte ich um umgehende Begleichung, des von Ihnen eingesetzten Betrages.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

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