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Schadenersatzforderung an Immobilienmakler

| 30.01.2017 14:15 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ein Makler hat trotz "verbindlicher Reservierung" (Formular des Maklers) den Kaufvertrag mit einem anderen Interessenten vom Notar vorbereiten lassen. Das Formular ist allerdings auch freibleibend, d. h. der Makler garantiert nicht für einen Kaufvertrag mit dem Verkäufer. Parallel zur verbindlilchen Reservierung hat der Makler nachweislich auch noch weiter ein Expose verschickt sowie kurzfristige Termine zur Besichtigung angeboten.
Nur unter der ausdrücklichen Zusage, dass z. Zt. kein Interessent für das Objekt vorhanden sei, wurde eine Besichtigung vorgenommen. Für die Besichtigung der Immobilie sind nun zumindest Kosten für Anreise und Aufwand für unnötigen Urlaub angefallen, die ich einfordern möchte unter dem Stichwort Betrug (?) oder Treu und Glauben. Meine Forderung beläuft sich auf pauschal € 1.000,00. Dieser Betrag sollte auch fällig werden. wenn ich von der verbindlichen Reservierung zurück getreten wäre.

30.01.2017 | 15:37

Antwort

von


(844)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Indem er sie darüber getäuscht hat, dass keine weiteren Interessenten vorhanden sind, hat der Makler bei Ihnen einen Irrtum erregt, der Sie dazu veranlasst hat eine sog. Vermögensverfügung in Gestalt der Anreise und des Aufwendens von Urlaub vorzunehmen und zu einem entsprechenden Schaden geführt hat. Der objektive Tatbestand des Betruges nach § 263 Abs. 1 StGB ist somit erfüllt (alle weiteren Kriterien der Tat wie Vorsatz/Bereicherungsabsicht, Rechtswidrigkeit und Schuld können im Rahmen dieser Plattform nicht beurteilt werden), was auch einen Schadenersatzanspruch über §§ 823 Abs. 1; Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB eröffnen kann. Ein Anspruch wegen Verstoßes gegen (neben-)vertragliche Pflichten kann erst in Kenntnis aller Umstände des Falles beurteilt werden.

Der Höhe nach dürfte eine pauschale Forderung wie hier auf € 1000,00 ohne entsprechende vertragliche Verpflichtung ausscheiden, hier wird konkret anzugeben sein, wie hoch der tatsächliche Schaden ist, was in Bezug auf die Fahrtkosten und dem Urlaub möglich ist.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 01.02.2017 | 01:20

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