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Schadenersatzanspuch einer Versicherung


20.01.2005 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Im November 2003 habe ich das Auto meines ehemaligen Chefs niedergebrannt. So im Februar war die Verhandlung vorm Arbeitsgericht, wo eine einstweilige Verfügung beschlossen wurde in der ich mich meinem ex Chef nicht mehr als 100 metern nähern durfte. Ausserdem wurde mir eine Schadensersatzforderung von 600,00 Euro aufgedonnert. Die ich anstandslos in 2 Monaten auf Raten zu jeweils 300,00 Euro überwiesen habe.
Im September 2004 wurde ich zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt, meinen Gerichtskosten von 1250,00 Euro und 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Heute kam ein Schreiben von der Versicherung meines ex Chefs, in der ich aufgefordert werde 2046,00 Euro zu zahlen,
(Gemäß § 67 des Versicherungsvertragsgesetz ist der Schadenersatzanspruch unseres Versicherungsnehmers gegen Sie auf unsere Gesellschaft übergegangen.)

Meine Frage: Wofür hab ich die 600 bezahlt ? Kann ich die Zahlung irgendwie verweigern? Ist die Forderung so gerechtfertigt oder ist Sie das nur durch ein Gerichtsbeschluß? Kann ich, sollte ich die Zahlung nicht verweigern können, eine Ratenzahlung mit dennen vereinbaren?

Dieses Schreiben ist ja kein Bescheid in dem ich Widerspruch einlegen kann, oder ?

Was passiert wenn ich mich bei dennen nicht melde??
Ich bin rechtschutzversichert, ´sollte Ich irgendwelche Schritte durch einen Anwalt unternehmen ??
Danke im voraus !!!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wofür Sie die 600,00 EUR gezahlt haben, sollte sich aus der einstweiligen Verfügung ergeben. Ich gehe nicht davon aus, daß damit der Schaden an dem Fahrzeug abgegolten werden sollten, sondern möglicherweise andere Schadensersatzansprüche abgedeckt wurden. Dies läßt sich aber nur durch einen Einblick in die Unterlagen klären. Soweit sich der Geschädigte vorbehalten hat, weiteren Schadensersatz geltend zu machen, dürften die Forderungen der Versicherung nun berechtigt sein.

Reagieren Sie auf die Forderung nicht, besteht die Gefahr, daß die Versicherung möglicherweise berechtigte Ansprüche gerichtlich durchsetzt, was für Sie mit weiteren, vermeidbaren Kosten verbunden sein dürfte.

Um die Berechtigung der Forderung verbindlich abklären zu lassen, empfehle ich Ihnen, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden, dem Sie bitte sämtliche Unterlagen vorlegen. Gerne stehe auch ich Ihnen dafür zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt
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