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Schadenersatzansprüche


18.06.2007 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



íCH BIN MITLGIED EINER ERBENGEMEINSCHAFT.
Zu Lebzeiten des Erblassers habe ich ca. 30 T€ in den
Erhalt einer Immobilie investiert. Das Barvermögen wurde bereits
geteilt. Kann ich diese investierten Geldmittel bei der Verteilung bzw. Veräußerung
geltend machen. Im gemeinschaftlichen Erbschein sind keine Besonderheiten vermerkt worden (Investitionen, Pflege eines
Elternteiles durch Miterben (2).Erbengemeinschaft besteht aus 3 Personen.
Können die Miterben hier den Ausgleich verweigern?
Die Investitionen wurden teilweise durch Kredite (Zinsbelastung)
finanziert.

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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Beantwortung der Frage gehe ich davon aus, dass die Immobilie in die Sie investiert haben im Eigentum des Erblassers stand.

Inwieweit Sie Ansprüche aus der Erbmasse gegen die übrigen Mitglieder de Erbengemeinschaft geltend machen können, hängt von der Vereinbarung ab die Sie mit dem Erblasser hinsichtlich der Investitionen getroffen haben.

Waren Ihre Investitionen z. Bsp. Schenkungen an den Erblasser, also ohne Erbringung einer Gegenleistung sind diese vollständig in den Nachlass aufgegangen und insoweit hätten Sie keinen Anspruch auf einen Ausgleich der Investitionen.

Waren dagegen Ihre Investitionen z. Bsp. Kredite an den Erblasser können Sie im Rahmen der Rückzahlungsvereinbarung mit dem Erblasser die vollständige Rückzahlung des Kredits verlangen.

Sie müssen bedenken, dass die Erbengemeinschaft rechtlich an die Stelle, des Erblassers tritt. Hätten Sie Ansprüche gegen den Erblasser geltend machen können (unabhängig ob Sie dies getan hätten) können Sie diese Anprüche nun gegen die Erbengemeinschaft geltend machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

Nachfrage vom Fragesteller 18.06.2007 | 14:49

Leider existieren mit dem Erblasser (Mutter) nur mündliche
Vereinbarungen. Das Barvermögen (48 TE) habe ich aufgeteilt um
eventuellen Zinsansprüchen entgegenzuwirken. Das Geld wurde auch
dankbar genommen. Sowohl mein Bruder als auch ich haben die Mutter während der langen Krankheit (1990-2004) für eine ordentliche Pflege und allen anderen Tätigkeiten gesorgt.
Unsere Schwester dagegen hat dies alles nicht interessiert.
Es existiert auch eine Generalvollmacht der Erblasserin für meinen Bruder und mich, welche auch nach Tode weiter Bestand hat.
Es wäre nicht im Sinne der Mutter gewesen, dass ich 30 T€ ins Haus invetsiere und die anderen von meinem "sauer" erarbeitenden
Geld Profit schlagen. Bei meinem Bruder habe ich keinerlei Probleme wegen der Aufteilung. Können wir beiden die Immobilie
zum Kauf anbieten ohne die Schwester zu informieren?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.06.2007 | 15:23

Sehr geehrter Fragesteller,

die Immobilie dürfen Sie und Ihr Bruder zum Verkauf anbieten aber nicht ohne die Zustimmung Ihrer Schwester verkaufen. Als Erbengemeinschaft bilden Sie, wie der Name schon sagt, eine Gemeinschaft denen die Erbmasse gemeinsam zusteht. Im Rahmen der Erbeauseinandersetzung kann dann die Erbmasse aufgeteilt werden.

Unabhängig davon dass Sie die Immobilie wegen des Grundbuchs ohne Zustimmung Ihrer Schwester nicht dem Käufer übereignen werden können, würden Sie sich entweder diesem oder Ihrer Schwester gegenüber schadensersatzpflichtig machen.

Es tut mir leid Ihnen keine positivere Auskunft erteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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