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Schadenersatz wegen Nichtangabe eines Unfallwagens in einer Zeitungsanzeige


16.01.2005 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Hallo !
Ich habe meinen Audi Avant A4,Baujahr 1996,zum Verkauf ausgeschrieben.Der Wagen wurde vor 1 1/2 Jahren für 8500 Euro
mit Einbau eines neuen Motors und sämtlicher dazugehörenden Aggregaten, überholt.Der Austauschmotor hatte zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufgabe 91 000 km.
Gesamtlaufleistung der Karosse,420000km und einen darauffolgenden
Heckschaden habe ich nicht in die Anzeige schreiben lassen.
Mein Ansinnen ist gewesen, einen stark interessierten Käufer mündlich und persönlich, vor Abschluss eines Kaufvertrages, darüber zu informieren und in den Kaufvertrag einzutragen.
Daraufhin interessierte sich ein Käufer. Ein Besichtigungstermin wurde für einen Sonntag vereinbart.
Am Telefon fragte er nicht nach einem Unfallwagen,wobei er jezt das Gegenteil behauptet.
Es stellte sich heraus,das er ein Händler ist, und auf Schnäpchenjagt war.Als er aber von den beiden Tatbeständen hörte,die nicht in der Zeitungsanzeige angegeben waren, beschwerte er sich lauthals und wollte die Polizei vertändigen.
Mein Verhalten vertsoße gegen die guten Sitten und verlangte von mir einen Schadenersatz für seine Fahrtkosten und Stundensatz weil er extra
Sonntags aus dem Bett musste.
Meine Fragen:
Ab wann bin ich gesetzlich verpflichtet, Unfall und Laufleistung der Karosse anzugeben?
Kann ich mir das auch mündlich und persönlich vorbehalten ?
Darf ein Händler,außerhalb gesetzlicher Verkaufszeiten,
(Sonntags) überhaupt Käufe oder Verkäufe tätigen?
Bin ich in diesem Fall zum Schadenersatz verpflichtet ?

Mit freundlichen Grüßen !

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine gesetzliche Verpflichtung zur Angabe der Laufleistung oder eines Unfallschadens besteht nicht. Allerdings sollte der Käufer über alle Fakten des PKW informiert werden, denn nur so, ist ausgeschlossen, dass der Käufer den Kauf, etwa wegen arglistiger Täuschung, anficht und es zu einer Rückabwicklung kommt.
Ob Sie dies schriftlich oder mündlich mitteilen ist egal. Besser ist allerdings die schriftliche Fixierung derartiger Mitteilungen über den Zustand des PKW im Kaufvertrag.

Ankaufen darf der Verkäufer jederzeit. Die gesetzlichen Ladenschlusszeiten gelten nur für die Schließung von Geschäftslokalen.

Sie sind keinesfalls zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet. Der Händler hatte ohnehin nicht die Garantie, dass ein Kaufvertrag mit Ihnen zu stande kommen würde. Der Kauf hätte schließlich auch wegen anderer Unstimmigkeiten (z.B. stark divergierende Preisvorstellungen) scheitern können.
Das Risiko, die Anfahrt "erfolglos" durchzuführen trägt hier der Händler und nicht Sie. Anders wäre es, wenn Sie den Händler bewusst unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Wahrnehmung des gemeinsamen Termins veranlasst hätten. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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