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Schadenersatz von der Vermieterin ?


16.08.2006 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind fast am Ende unserer Nerven und hoffen das Sie uns weiter Helfen können.
Seit gut einem halben Jahr haben wir Ärger mit unserer Vermieterin.Sie Schuldet uns fast 4.000.-€ als wir hier im Miethaus Eingezogen sind sagte uns die Vermieterin nicht das es hier im Haus kein Telefonanschluss ist dieses haben wir durch Zufall bei der Telekom erfahren.Da die Vermieterin keine Zeit hatte sagte Sie wir sollen uns darum Kümmern. So haben wir dann den telefongraben gebuddelt und alle Vorbereitungen für einen Telefonanschluss getroffen diese Arbeit Kostet 2.500.-€ laut Kostenvoranschlag der Telekom ,dann mußten wir alles wieder Zuschaufeln,den Gehweg wieder Herrichten das waren auch wieder 1000.-€ , dann sollten wir Gartenarbeiten Leisten die uns die Vermieterin mit 7,50 € je Stunde Bezahlen wollte das sind auch 1.456.-€ jetzt ist dieses fast ein Jahr her aber bezahlt hat die Frau bis heute nicht.Sie hat ja auch einen Wertzuwachs dadurch Erworben. Wir haben der Vermieterrin schon zwei Mahnungen geschickt diese Rechnungen Lehnt Sie ab, angeblich hätte Sie uns keinen Auftrag für alles gegeben. Jedoch haben wir Stundenbelege, Kostenvoranschlag der Telekom, und die Gespräch und Absparcheeintragungen mit der Vermieterin in unseren terminbuch auch sind Zeugen vorhanden.
Inzwischen hat die Frau eine Klage gegen uns Beantragt und Verlangt das wir Ausziehen ,Sie hat Eigenbedarf angemeldet.

Unsere Frage: steht uns wirklich kein Geld für unsere Arbeiten zu ? oder sollen wir Anzeige wegen Leistungsbetrug erstatten ?
was Raten Sie uns?

Vielen Lieben Dank für Ihre Mühe und Anwort.

Mit freundlichen Grüßen Familie Brandes
Sehr geehrte Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Die Angabe, Ihrer Vermieterin, Sie hätte Ihnen keinen Auftrag erteilt, stellt in der Tat den Kernpunkt Ihrer Auseinandersetzung dar. Um Ihre Ansprüche geltend machen zu können müssen Sie nachweisen, dass dies tatsächlich der Fall gewesen ist.

Bezüglich der Gartenpflege müssen Sie im Einzelnen die Absprache nachweisen, dass Sie bezahlt werden sollen, die Höhe der Vergütung und die Ableistung der von Ihnen geltend gemachten Arbeitsstunden. Wieweit dies anhand Ihrer Belege oder durch Zeugen möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Sollten Sie den Beweis nicht führen können, spricht der äußere Anschein gegen Sie, da Mieter meist im eigenen Interesse an der Wohnumgebung ihren Garten pflegen.

Hinsichtlich des Telefonanschlusses ist zunächst maßgeblich in welchem Namen die Aufträge erteilt sind. Wenn die Aufträge in Ihrem Namen erteilt wurde, müssen Sie die Absprache der Erstattung im Innenverhältnis nachweisen. Hierzu müssten ebenfalls die Beweismittel gesichtet und abgewägt werden, um Ihre Chancen einzuschätzen, ob diese vertraglichen Ansprüche durchgesetzt werden können.

Da der Anschluss letztlich nicht installiert wurde, ist Ihre Vermieterin jedenfalls nicht in irgendeiner Form besser gestellt, weil die Mietsache tatsächlich nicht aufgewertet wurde; gesetzliche Erstattungsansprüche haben Sie von daher nicht.

Letztlich bleibt der Rat einen Anwalt einzuschalten, der die Unterlagen sichten sollte; dies auch vor dem Hintergrund der laufenden Räumungsklage. Ihre Chancen stehen und fallen mit den Möglichkeiten der Beweisführung. Eine Strafanzeige macht keinen Sinn, da hierzu Ihre zivilrechtlichen Ansprüche eindeutiger sein müßten, was nicht der Fall ist.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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