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Schadenersatz nach Verkehrsunfall


10.11.2006 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ein Familienangehöriger wurde bei einem Verkehrsunfall angefahren. Er ging während der Grünphase über die Fussgängerampel. Ein Linksabbieger missachtete, während er genauso Grünphase hatte, die
Vorfahrt der gegenüberliegenden Rechtsabbieger (hatten ebenfalls Grünphase) und beachtete die Fussgänger nicht, welche die Straße bei der Grünphase überquerten. Bei dieser Missachtung,
kam es dazu, dass dieser Unfallverursacher jegliche Vorfahrt andere Fahrzeug und der Fussgänger missachtete und einen Fussgänger an- bzw. umfuhr. Dieser ältere Familenangehörige (Rentner)
stürzt daraufhin zu oben. Er schlug mit dem Gesicht auf der Fahrbahn auf. Dabei kam es zu einen Nasenbeinbruch und mehreren Schwellungen, Abschürfungen und Blutergüßen im Gesicht.
Desweiteren wurden Teile der Kleidung beschädigt. Die Polizei nahm diesen Unfall auf. Desweiteren musste der Verletzte per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden.

1.In wieweit können Kosten für Zuzahlungen Medikamente, Arztkosten, Rettungswagen, Kleidung und ggf. anderweitige Kosten geltend gemacht werden?
2.Wie hoch kann eine Schadensersatzforderung in diesem Falle gestellt werden?
3.Wie muss so eine Forderung geltend gemacht werden bzw. wie ist der weitere Ablauf?
10.11.2006 | 22:17

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. Die von Ihnen genannten Positionen können natürlich geltend gemacht werden. Da sehe ich im Augenblick keine Probleme. Die Haftung ist auch grds. eindeutig zu Lasten des Autofahrers, da er als Abbieger den Vorrang des Fußgängers natürlich beachten muss. Weitere Positionen wären, das dürfte wohl am interessantesten sein, auch Haushaltsführungsschaden und Schmerzensgeld.

2. Im Rahmen dieser Anfrage kann eine abschließende Recherche des Schmerzensgeldes nicht erfolgen. Ich denke aber durchaus an die Einforderung eines dreistelligen Betrages für das Schmerzensgeld, was allerdings von den exakten Umständen sowie dem Heilungsverlauf und den Schmerzen und der genauen Beeinträchtigung abhängt. Auch der Haushaltsführungsschaden ist ohne Kenntnis der genauen Beeinträchtigungen im Haushalt nicht bezifferbar.

3. Sie sollten zügig einen auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt auf die Geltendmachung der Forderungen ansetzen. Im Rahmen der Schadensersatzpflicht des Gegners hat dieser auch die Anwaltskosten zu tragen. Der Anwalt wird dann auch die Unfallakte einsehen und anhand dieser Unterlage den Schaden geltend machen. Ohne Anwalt dürfte sich eine effektive Bearbeitung beim Versicherer kaum gewährleisten lassen.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mail<image> </image>anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

ANTWORT VON

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