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Schadenersatz nach Einbruch /Jugendstrafrecht

28.03.2018 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Guten Tag, mein Sohn war beteiligt an einem Einbruch in der Schule .Mein Sohn war zu der Zeit 17 Jahre. Alle Beteiligten bekamen Sozialstunden. Nun kommt nach einem halben Jahr die Schadensersatzforderung der Stadt in einer völlig überzogenen Höhe. Diese Auflistung des Schadens wurde damals nach dem Einbruch gemacht...also über den Daumen von der Schulleiterin. Keine Belege oder irgendwelche Nachweise, was die Sachen tatsächlich wert sind oder was die Reparatur gekostet hat. Es gibt nur pauschale Auflistungen...zB. Türen und Fenster 6500 €, Küche 40000 € etc, 3 Beamer 2500 € ( die sind aber alle wieder in der Schule )

Diese Ausstattung der Schule stammt aus DDR Zeiten, somit sind weder Türen noch Fenster so viel wert und auch eine Auswechslung kostet nicht so viel. Es wurden auch Sachen benannt , die zurückgegeben wurden ...aber nun dennoch berechnet werden. Können wir dagegen vorgehen und wenn wie ? Wir sind gern bereit für den tatsächlichen Schaden aufzukommen aber den kann ich hier nicht erkennen. Kann man hier tatsächlich mit Pauschalsummen kommen? Letztlich ist mein Sohn Schüler und verdient kein Geld. Auch ich kann diese Summen nicht zahlen. Für ihn speziell wären es 8000€. Auch das wurde so über den Daumen berechnet. Es wurde ihm nun eine Frist von 4 Wochen gesetzt.

Vielen Dank

Mit frdl. Gruß

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ihr Sohn hat nur den tatsächlich entstandenen Schaden zu bezahlen, weshalb Sie eine pauschale Schätzung durch die Schulleiterin oder eine Forderung für bereits ersetzte oder zurückgegebene Gegenstände nicht akzeptieren müssen. Auch ist zu prüfen und ggf. durch einen Sachverständigen zu ermitteln, wie hoch der Zeitwert der beschädigten/zerstörten Objekte ist. Sie können also die Forderung - unter Hinweis auf die Bereitschaft zur Wiedergutmachung des Schadens dem Grunde nach - als unsubstantiiert zurückweisen und um Präzisierung bitten.

Unbeachtlich ist aber, dass Ihr Sohn derzeit kein Einkommen erzielt, schließlich könnte die Zwangsvollstreckung aus einem gegen gesprochenen Urteil 30 Jahre lang (mit Zinsen) betrieben werden.

Eine abschließende Beurteilung ist erst in Kenntnis aller Details möglich, ich hoffe, ich könnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2018 | 23:12

Also ist ein Widerspruch (formlos ) meinerseits (als Mutter ) ausreichend oder ist er selbst in der Pflicht da er nun 18 ist ?

Vielen Dank für die zügige Anwort













Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2018 | 06:43

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Außergerichtlich ist es möglich, dass Ihr Sohn selbst tätig wird oder Sie ihn vertreten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass ab einer Klageforderung über 5000 € wegen Par. 78 ZPO Anwaltszwang herrscht, erscheint die Beauftragung eines Rechtsanwalts sinnvoll; in diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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