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Schadenersatz gegen Rechtsanwalt


23.09.2007 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



In einem Erbschaftsstreit gab es von der Gegenseite eine Frist, bis zu der wir den Einspruch gegen ein Testament zurücknehmen sollten. Danach sollte Feststellungsklage eingereicht werden. Die Frist konnten wir nicht einhalten. Unser Anwalt meinte, das wäre kein Problem und verlängerte (schriftlich per Fax an den gegnerischen Anwalt) die Frist um zwei Tage. Innerhalb dieser 2-Tages-Frist zogen wir unseren Einspruch gegen das Testament zurück. So war es von unserem Anwalt schriftlich vorgegeben. Die Gegenseite reichte Feststellungsklage ein direkt nach der ersten Frist. Dies kostet uns nun 10.000 € als Folge, wie wir vom Gericht erfuhren, der 2tägigen "Fristverlängerung" von unserem Anwalt, der die Folgen offensichtlich nicht bedacht hat. Unser Anwalt hat bei der Gegenseite keine Absicherung eingeholt, nicht angerufen, uns auch nicht auf eine "Gefahr" hingewiesen. Die Feststellungsklage stuft er als "Fehlurteil" ein, als Rechtsbeugung usw. Können wir von ihm Schadenersatz verlangen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Die von Ihnen beschriebene Fristverlängerung von zwei Tagen konnte Ihr Anwalt nicht von sich aus festlegen.
Hier bedurfte es des Einverständnisses der Gegenseite, die - nach Ihrer Sachverhaltsschilderung - gerade nicht vorlag, so dass Feststellungsklage erhoben worden ist.

Insoweit hat Ihr Anwalt gegen die Pflichten aus dem mit Ihnen geschlossenen Mandatsverhältnis verstoßen. Damit könnten Sie dem Grunde gegen Ihren Anwalt einen Schadensersatzanspruch geltend machen.
Diese Einschätzung erfolgt aber unter Vorbehalt, da für eine abschließende Prüfung alle relevanten Unterlagen eingesehen werden müssten.

Sie sollten daher einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Selbstverständlich können Sie auch auf meine Dienste zurückgreifen. In diesem Fall nehmen Sie unter der unten angegebenen E-Mail-Adresse Kontakt mir auf, um die Einzelheiten zu klären.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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