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Schadenersatz gegen Autohersteller


| 12.07.2005 22:03 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

In meinem Fall geht es um die Frage, ob es Sinn macht einen Autohersteller auf Schmerzensgeld zu verklagen. Wenn ja, bin ich natürlich an einem Rechtsanwalt interessiert, der Erfahrungen auf diesem Gebiet aufweisen kann.

Bei einem nicht verschuldeten Verkehrsunfall (ein PKW hat ungebremst mein Fahrzeug seitlich gerammt, als dieser über ein Stoppschild fuhr, da die Fahrerin sich auf einer Vorfahrtsstraße wähnte) ist meine achtjährige Tochter aufgrund in das Fahrzeug fliegender Glasscherben der Seitenscheibe – trotz Window-Airbag – erheblich im Gesicht verletzt worden. Eine zweistündige Operation durch eine Gesichtschirurgin konnte zumindest die Mundpartie, Lippe und Wange wieder herstellen. Es werden aber auf alle Fälle große Narben im Gesicht zurück bleiben. Ob Nervenbahnen dabei verletzt wurden kann noch nicht abschließend beurteilt werden (Unfall ist vor vier Tagen passiert).

Kann es sein, dass der deutsche Hersteller von Premiumfahrzeugen bei einem Fahrzeug der Oberklasse (Baujahr 2004) dieses Risiko nicht ausreichend berücksichtigt hat. Wie können Scherben eines Sicherheitsglases derartige Verletzungen auslösen? Sollte für solche Fälle die Seitenscheibe nicht zumindest mit einer Splitterschutzfolie versehen sein? Hat evtl. die Auslösung des Window-Airbags dieses sogar noch verstärkt (in dem die Scheibe vorher zerbrach und der Airbag diese Scherben in das Gesicht meiner Tochter schleuderte)?

Der Unfall ist in Griechenland passiert. Das Fahrzeug wurde danach direkt zu einer Mercedeswerkstatt abgeschleppt und steht dort für einen Gutachter bereit. Es ist jedoch beabsichtigt das Fahrzeug nach Deutschland verbringen zu lassen.

Wie könnte man überprüfen lassen, ob Sicherheitsmängel durch den Fahrzeughersteller ursächlich für die Verletzungen meiner Tochter waren (Welche Art von Gutachter sollte hierfür herangezogen werden)?

Welche Erfolgsaussichten haben eine Klage gegen den Fahrzeughersteller?

Auf welche Summe (Schmerzensgeld) sollte man den Fahrzeughersteller – bei Erfolgsaussicht – verklagen?

Vielen Dank vorab für die Beantwortung meiner Fragen.
12.07.2005 | 22:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechssuchender,

sollte Ihre Tochter tatsächlich aufgrund eines Fehlers oder einer fehlenden Sicherheitseigenschaft die billigerweise bei solchen Wagen erwartet werden darf mitursächlich verletzt worden sein, kommt eine Haftung des Herstellers nach Produkthaftungsgesetz in Frage.

Ob der Wagen Fehler iSd § 3 Produkthaftungsgesetzes aufwies, wird wohl durch einen Kfz Sachverständigen ermittelt werden müssen.
Sie sollten den Wagen vorab vom Sachverständigen prüfen lassen. Sollte ein Fehler gefunden werden schätze ich die Erfolgsaussichten einer Klage gut ein.


Nach § 8 S. 2 Produkthaftungsgesetz kann bei Körperverletzungen auch Schmerzensgeld verlangt werden.
Da praktisch für jede Verletzung ein spezielle Schmerzensgeldhöhe in der Rspr herausgebildet wurde, bedarf es für die Bestimmung der Höhe einer näheren Recherche in der Rspr. Dies kann im Rahmen einer Erstberatung für 15 EUR natürlich nicht erbracht werden.

Gerne können Sie mich mit der Recherche beauftragen.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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Ich bitte um Entschuldigung, wenn Ihnen der Einsatz für meine Fragen zu niedrig erschien.
Ich werde mich dann doch lieber an die Anwaltskammer für die Vermittlung eines Anwaltes zum Fachgebiet Schadenersatzansprüche wenden.
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Ich bitte um Entschuldigung, wenn Ihnen der Einsatz für meine Fragen zu niedrig erschien.
Ich werde mich dann doch lieber an die Anwaltskammer für die Vermittlung eines Anwaltes zum Fachgebiet Schadenersatzansprüche wenden.


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